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Können die Rittner bald auch in der EBEL jubeln? (Fotos Max Pattis) Präsident Thomas Rottensteiner

Ritten sucht um Einschreibung in die EBEL-Meisterschaft an

Gibt es nach dem HC Bozen eine zweite Südtiroler Mannschaft in der EBEL? Gut möglich, denn am Donnerstagabend, 14. Jänner, hat die Vereinsführung vom italienischen Vize-Meister Ritten Sport offiziell die Antragsdokumente für eine Teilnahme an der kommenden EBEL-Meisterschaft 2016/17 eingereicht.

Der Gedanke, in Zukunft auch außerhalb des Brenners zu spielen, reifte bei der Rittner Vereinsführung schon länger, die Entscheidung kam dann in den letzten Monaten. Der Grund für den Kurswechsel sind die mangelnden Zukunftsperspektiven, welche die Rittner in der italienischen Eishockey-Serie-A sehen. „Die Situation in der höchsten italienischen Liga ist alles andere als rosig“, erklärte Ritten-Präsident Thomas Rottensteiner, „man lebt in den Tag hinein, ohne sich Gedanken für die Zukunft zu machen. Deshalb ist es extrem schwierig, langfristig zu planen. Infolgedessen hat sich der Verein entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen.“

Noch bevor Ritten seinen Teilnahme-Antrag an die Erste Bank Eishockey Liga gestellt hat, diskutierte man mit dem italienischen Eishockey-Verband und den Verantwortlichen der EBEL. „Wir wollten unsere Pläne den beiden Verbänden offenbaren“, so Rottensteiner, „nun warten wir ab, wie die EBEL entscheidet. Von unserer Seite aus sind wir voll überzeugt und ich hoffe, dass auch die Antwort der EBEL positiv ausfallen wird. Unser Verein ist gut strukturiert, steht auf soliden wirtschaftlichen Beinen und kannauch eine Mannschaft zusammenstellen, die in der österreichischen Liga mithalten kann.“

In seiner Vereinsgeschichte konnte Ritten einen Meistertitel aufs Hochplateau holen, zudem stehen den Rittnern drei Italienpokalsiege und zwei Supercups zu Buche.

Autor: sportnews

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