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Roman Erlacher wurde vom Sportrichter sechs Monate gesperrt

Roman Erlacher, Ex-Präsident der Wölfe, für sechs Monate gesperrt

Das dritte Finale zwischen dem HC Pustertal und dem HC Bozen, das in der Verlängerung durch ein Tor von Giliati (69.58) zu Gunsten der Talferstädter entschieden wurde, hatte vor kurzem vor dem Sportrichter des Eissportverbandes (FISG) ein Nachspiel.

Den Wölfen wurde wenige Sekunden vor dem Tor eine Zeitstrafe aufgebrummt, nachdem Verteidiger Olivier Magnan ein Foul begangen hatte. In der darauffolgenden Überzahl-Situation fiel der entscheidende Treffer zu Gunsten der Weiß-Roten. Diese Zeitstrafe regte zum einen die Pusterer Fans auf, die das Schiedsrichterquartett nach Spielende mit vollen Bierbechern und anderen Gegenständen bewarfen – wie aus dem Bericht der Unparteiischen hervorgeht. Aus diesem Grund verhängte der Sportrichter des Eissportverbandes FISG eine Strafe von 1500 Euro gegen den Verein, weil er die Sicherheit der Schiedsrichter nicht gewährleisten konnte.

Außerdem sprach der Sportrichter eine Sperre von sechs Monaten gegen Roman Erlacher, den Ex-Präsidenten der Wölfe aus. Erlacher ist demzufolge bis zum 7. Oktober 2012 gesperrt. Ihm wird vorgeworfen, Schiedsrichter Thomas Gasser nach Spielende am Trikot gepackt und ihn wüst beschimpft zu haben. Auch vor dem Stadion sollen die Beschimpfungen weitergegangen sein. Die vier Schiedsrichter mussten von den Ordnungshütern bis zu ihren Fahrzeugen eskortiert werden. Der Sportrichter begründete die lange Sperre damit, dass die Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten von einem Mitglied des Pusterer Vereins getätigt wurden, was ein erschwerender Umstand sei.

Autor: sportnews

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