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Karl Linter und Giancarlo Bolognini wären bereit für einen Kompromiss

Serie-A2-Klubs nach Österreich: Eissportverband ist gesprächsbereit

Am Dienstag gab es das mit Spannung erwartete Treffen zwischen der Spitze des italienischen Eissportverbands (FISG) und den Zweitligaklubs, die ihre Absicht untermauerten, kommende Saison an der Inter-National-Liga

Die Serie-A2-Vereine haben ganz genaue Vorstellungen: Sie wollen sich der österreichischen Inter-National-Liga anschließen. Dort spielen neben den Vorarlberger Teams Bregenzerwald, Feldkirch und Lustenau, sowie Zell am See auch die slowenischen Vertreter HK Slavija Lubjana und HK Triglav Kanj. Demnächst sollen auch noch Kitzbühel und drei weitere Mannschaften aus Slowenien dazukommen. Insgesamt würde die neue INL, mit den Serie-A2-Vereinen, dann 16 Teams umfassen.

Als einziges Hindernis für den revolutionären Schritt könnte sich der italienische Eissportverband (FISG) erweisen, zumal dieser ähnlichen Vorhaben in Vergangenheit stets den Riegel vorgeschoben hat. Am Dienstag zeigte sich die Verbandsspitze allerdings überraschend gesprächsbereit. Zwar wird eine komplette Ausgliederung der zweiten Liga kategorisch abgelehnt, sofern allerdings ein zeitgleicher Spielbetrieb in Italien aufrecht erhalten bleibe, gäbe es durchaus Lösungsansätze. Das unterstrich FISG-Präsident Giancarlo Bolognini. Demnach müsste also, zusätzlich zum internationalen INL-Kalender, ein Spielplan der italienischen Serie A2 angesetzt werden. Es soll bereits mehrere Varianten geben, um beide Meisterschaften über den selben Zeitraum über die Bühne zu bringen.

Inwieweit dies umsetzbar sind, will der italienische Eissportverband mit den Funktionären in Österreich klären. Zudem wurde der Eishockey-Chef der FISG, Karl Linter, damit beauftragt, weitere organisatorische Anliegen mit den Verantwortlichen der Inter-National-Liga zu klären. Bei einem weiteren Treffen am 6. Mai sollen bereits erste Ergebnisse präsentiert werden.



Autor: sportnews

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