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HCB-Geschäftsführer Dieter Knoll heute in Bozen mit Coach Tom Pokel Der 47-jährige US-Amerikaner will ins Play-Off

Tom Pokel bastelt in Bozen an seiner neuen Mannschaft

Seit Sonntag ist es erst fix: Tom Pokel wird den HCB Südtirol als Chefcoach in die dritte EBEL-Saison führen. Der 47-jährige US-Amerikaner kehrt somit nach nur einer Saison nach Bozen zurück. 2013-14 trainierte er bereits die Foxes und führte sie als Liga-Neuling und erstes internationales Team sensationell zum Gewinn des Meistertitels.

„Das war eine unglaubliche Saison, wo uns wirklich alles aufgegangen ist“, blickt Pokel zurück. Am Mittwoch traf sich der Meistermacher in Bozen mit HCB-Geschäftsführer Dieter Knoll. Pokel und Knoll wollen in den nächsten Tagen denneuen HCBzusammenstellen. Am 20. August soll das Training beginnen, um beim Meisterschaftsauftakt am 11. September mit den Spitzenteams mithalten zu können.


Grunddurchgang in den Top-6 beenden

„Unser erstesSaisonziel ist sicherlich eine Top-6-Platzierung im Grunddurchgang und somit die direkte Qualifikation fürs Play-Off-Viertelfinale. Es wird aber sehr schwierig, denn die EBEL-Meisterschaft ist auch heuer sehr ausgeglichen und Teams wie Innsbruck und Dornbirn haben sich ordentlich verstärkt.“ Pokel hofft, dass die einheimischen Spieler bestätigt werden: „Wir können auf Spieler-Persönlichkeiten wie es z.B. Alexander Egger, Marco Insam und Anton Bernard sind, nicht verzichten. Die einheimischen Bozner Spieler sind durchwegs Siegertypen, haben die richtigen Einstellung und Mentalität, umvorne mitzumischen. Was die ausländischen Verstärkungen betrifft, kann ich sagen, dass wir kurz vor Vertragsabschluss mit Torhüter JaroslavHübl stehen. Alle andere Ausländerpositionen müssen hingegen erst in den nächsten Tagen besetzt werden. Das ist eine Riesen-Herausforderung, wir werden es aber schaffen.“

Pokel muss in diesen Tagen auch die Testspiele vor Meisterschaftsbeginn organisieren. „Auch hier sind wir natürlich spät dran, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir geeigneten Aufbaugegner finden werden.“


Am 13. September erstes Heimspiel

Er freut sich schon auf das erste Heimspiel in genua einem Monatin der Bozner Eiswelle. „Ich freue mich natürlich auf ein Wiedersehen mit unseren unglaublichen Fans. Ich hoffe, dass sie uns wieder zahlreich und lautstark unterstützen werden. Bozen ist eine herrliche Stadt, hier fühle ich mich sehr wohl, es ist mein zweites Zuhause.“

Heuer gibt es in der Ebel einige Neuerungen. So wird z.B. die Drei-Punkte-Regel eingeführt und die Verlängerung dauert zukünftig sieben Minuten. Zuerst wird mit Vier-gegen-Vier gespielt, nach der 63. Minuten mit Drei-gegen-Drei. „ich verstehe diese Neuerung zwar nicht, wir müssen uns aber anpassen, denn hier kann man schnell viele wichtige Punkte liegen lassen.“

Am Abend ist Pokel wieder nach Hause nach Dornbirn gefahren. Jetzt bleibt er noch ein paar Tage in Dornbirn, wird aber auch dort die neue Saison vorbereiten. Dann kehrt er nach Bozen zurück – diesmal definitiv.


Das ausführlicheInterview mit Tom Pokel wird am Donnerstag um 21.30 Uhr (und in Wiederholung am Freitag um 18 Uhr) in der "SportArena" auf RAI Südtirol ausgestrahlt.

Autor: sportnews

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