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Von der Förderung sollen Sportler, Schiedsrichter und Vereine profitieren. © A. Senoner

Wegen Corona: Eissportverband schüttet Millionenbetrag aus

Als Folge der Corona-Krise zahlt der italienische Eissportverband (FISG) einen Großteil seiner finanziellen Rücklagen aus. Davon profitieren sollen in erster Linie Sportler und Vereine – auch in Südtirol.

Nicht weniger als 1,3 Millionen Euro wird die FISG die kommenden Monate locker machen. Dieser Betrag entspricht 57 % des Finanzvermögens und resultiert in erster Linie aus einem Überschuss, den der Verband in den vergangenen beiden Jahren erwirtschaftet hat. „Das ist ein unglaublicher Kraftakt, den wir stemmen“, lässt Verbandspräsident Andrea Gios wissen. Er erklärt: „Wir wollen, dass unsere Sportarten, diese Krise überstehen und ihnen in Hinblick auf die nächste Saison einige Sorgen abgenommen werden.“

In der Tat sind die Gelder in erster Linie für den Tätigkeitszeitraum 2020/21 bestimmt. So sollen für den nächsten Winter keine Meldegebühren Für Athleten, Funktionäre und Schiedsrichter anfallen, wodurch man einen Aderlass an Aktiven im Senior- als auch im Jugendbereich vermieden will.

Nutznießer der Förderung werden jedoch auch die Vereine sein, wie etwa jene im Eishockey: Sie sollen für die Teilnahme an den Meisterschaften keine Einschreibegebühr entrichten müssen, außerdem wird der Verband die Kosten für Schiedsrichter und Wettkampfrichter übernehmen.

Weitere Hilfen sollen aus Rom kommen
Nach einer umgehenden Befragung der Vereine schätzt der Eissportverband die durch die Corona-Krise entstandenen finanziellen Einbußen auf rund 6,6 Millionen Euro. Dieser Betrag wurde auch dem italienischen olympischen Komitee (CONI) genannt, der der Regierung ein Ansuchen für umfangreiche Hilfen für den Sport vorlegen wird.

Autor: fop

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