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Tauschen sich auch über Fußball aus: Angela Merkel und Mario Draghi © APA/afp / ODD ANDERSEN

Auch Draghi und Merkel sind Gosens-Fans

Angesichts der Corona-Lage in Großbritannien könnte sich Italiens Ministerpräsident Mario Draghi eine Verlegung des Finales der Fußball-Europameisterschaft nach Rom vorstellen.

Ein Finale mache man nicht in einem Land, in dem die Ansteckungen schnell stiegen, sagte Draghi am Montagabend in Berlin nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.


Was die EM angeht, waren sich beide nach Aussagen von Kanzlerin Merkel in gewissen Punkten einig: „Selbst beim Fußball gibt es eine Gemeinsamkeit, denn wir waren der Meinung, dass Herr Gosens ein sehr guter Spieler bei Bergamo ist“, erklärte Merkel. Auch die Italiener spielten bisher nicht schlecht, sagte die Kanzlerin.

Auch München bereit
Im Falle einer Verlegung von EM-Spielen wegen der Corona-Lage in England steht die Stadt München nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als alternativer Spielort bereit. „Wir würden uns jederzeit freuen, noch ein Spiel zu nehmen“, sagte der CSU-Chef am Montag nach einer Sitzung der Präsidien und Vorstände von CDU und CSU in Berlin. München sei bereit für alles und es wäre angesichts der Corona-Lage gut, wenn die UEFA einen „Plan B“ in der Tasche hätte. In Großbritannien steigen wegen der sogenannten Delta-Variante des Virus die Infektionszahlen wieder deutlich an.

Söder betonte aber auch, zunächst müsse „als Plan A“ geprüft werden, wie in London die Hygienevorschriften nun besser eingehalten werden könnten. Dies gelte gleichermaßen auch für die noch ausstehenden Spiele in München. Auch hier gelinge die Umsetzung der Maskenpflicht noch nicht bei allen Stadionbesuchern.

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