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Geschafft: David Alaba und Österreich haben einen historischen Sieg errungen. © APA/afp / DANIEL MIHAILESCU

Erster EM-Erfolg der Geschichte: Österreich jubelt in Bukarest

Riesenjubel bei Österreich, das in Bukarest sein allererstes Spiel bei einer Europameisterschaft aller Zeiten gewonnen hat. Der Erfolg über Nordmazedonien war allerdings ein hartes Stück Arbeit.

Ein Joker-Duo hat Österreich den ersten Sieg bei einer Fußball-Europameisterschaft beschert. Michael Gregoritsch (78. Minute) und Marko Arnautovic (89.) trafen am Sonntag in Bukarest in der Schlussphase zum 3:1 gegen den lange ebenbürtigen Turnier-Neuling Nordmazedonien. Stefan Lainer (18.) hatte die ÖFB-Auswahl des deutschen Nationaltrainers Franco Foda vor rund 13.000 Zuschauern in Führung gebracht, Altstar Goran Pandev (28.) unter Mithilfe der Abwehr um den David Alaba den Ausgleich erzielt.


2008 und 2016 waren die Österreicher jeweils ohne Sieg nach der Gruppenphase abgereist. Die Nordmazedonier, die in der WM-Qualifikation Ende März sensationell Deutschland bezwungen hatten, verpassten ihr erstes EM-Erfolgserlebnis knapp.

Lainer zur Führung – Pech beim Ausgleich

Gleich ihre erste Chance nutzten die Österreicher dann eiskalt. Nach einer herrlichen Flanke von Marcel Sabitzer traf Lainer am zweiten Pfosten per Direktabnahme zur Führung. Die Nordmazedonier brauchten einige Minuten, um sich wieder zu sammeln – und wurden dann von den Österreichern ins Spiel zurückgeholt. Nachdem sich seine Vorderleute gegenseitig angeschossen hatten, stürmte Keeper Daniel Bachmann aus seinem Kasten, konnte den Ball aber nicht sichern. Kapitän und Nationalheld Pandev, der die Nordmazedonier im Quali-Playoff gegen Georgien (1:0) im November überhaupt erst zum Turnier geschossen hatte, profitierte und staubte zum 1:1 ab.

Goran Pandev staubte nach einem Fehler von Tormann Daniel Bachmann zum zwischenzeitlichen 1:1 ab. © APA/afp / DANIEL MIHAILESCU

In der zweiten Hälfte blieben Chancen zunächst aus – dann hatte Nordmazedonien auf einmal die ganz große. Boban Nikolov scheiterte aus spitzem Winkel am diesmal gut reagierenden ÖFB-Keeper Bachmann, Pandev setzte den Nachschuss über das Tor (63.). Zwei Minuten später vergab Joker Gregoritsch auf der anderen Seite.

Die Hereinnahme von Gregoritsch und Arnautovic tat Österreichs Angriffsspiel gut – und zahlte sich letztlich auch aus. Nach einer Flanke des nun offensiveren Alaba von links traf Gregoritsch aus wenigen Metern zum 2:1 für die Foda-Elf, später erhöhte Arnautovic noch auf 3:1.

Schlagwörter: Fussball EM 2021

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