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Wollte den Streit auch öffentlich beiseitelegen. © APA/afp / FRANCK FIFE

Mbappe erklärt teaminternen Streit mit Giroud

Frankreichs Top-Stürmer Kylian Mbappe hat zwei Tage vor dem EM-Auftaktspiel des Weltmeisters gegen Deutschland einen Disput mit Sturm-Kollege Oliver Giroud eingeräumt. „Das Gefühl, über das er da gesprochen hat, habe ich auch 365 Mal im Spiel“, sagte Mbappe bei einem Medientermin am Sonntag.

„Das Problem ist nur: Er hat nichts zu mir gesagt. Ich habe es nur über die Presse erfahren. Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir das persönlich in der Kabine besprochen hätten.“ Routinier Giroud (34) hatte nach dem Testspiel gegen Bulgarien (3:0) in einem TV-Interview das mangelnde Zusammenspiel im Angriff moniert. Mbappe bestätigte nun, dass er darüber zunächst so erbost war, dass er darum bat, nach dem Spiel zur Pressekonferenz zu dürfen. „Der Trainer erklärte mir, dass es nicht der richtige Zeitpunkt sei und wir das unter uns klären. Deshalb bin ich heute erst hier“, sagte der 22-Jährige nun. Mit Giroud habe er sich ausgesprochen. „Diese kleine Mikro-Episode wird unsere Konzentration auf das Wesentliche nicht stören.“


Keine Auskunft will Mbappe während der EM über seine Zukunft bei Paris Saint-Germain geben. „Ich will den Rest des Teams nicht dadurch stören“, sagte der Star der Pariser. Gerüchte, er habe vom Verein die Verpflichtung bestimmter Spieler oder gar eine System-Umstellung gefordert, dementierte er. Bei PSG hat der angeblich von Real Madrid umworbene Mbappe nur noch einen Vertrag bis 2022. Club-Präsident Nasser Al-Khelaifi hatte ihn dieser Tage als „unverkäuflich“ bezeichnet.

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