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Wie sieht die Aufstellung von Roberto Mancini gegen Österreich aus? © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Vor Österreich-Match: Mancini mit Qual der Wahl

Die Qual der Wahl hat Italien-Trainer Roberto Mancini bei der Suche nach den Stürmern, die er für das EM-Achtelfinale im Wembley-Stadion gegen Österreich einsetzen wird. An Kandidaten, die er bereits bei den ersten drei erfolgreichen Gruppenspielen testen konnte, mangelt es dem 56-jährigen Coach nämlich nicht.

Als Favoriten für das offensive Trio der Mancini-Truppe gelten Ciro Immobile, Napolis Lorenzo Insigne und Sassuolos Domenico Berardi. Juves Federico Chiesa würde dann – zumindest zu Beginn – erneut auf der Bank sitzen. Mancini will zum Großteil denselben Kader einsetzen, mit dem er bereits die Schweiz besiegt hatte.


Manuel Locatelli, mit zwei Toren gefeierter Held des Auftaktmatches gegen die Türkei, und der nach einer Verletzung genesene PSG-Star Marco Verratti könnten ebenfalls gegen die Truppe von Franco Foda zum Einsatz kommen. Wer von beiden den Platz im Mittelfeld neben Nicolo Barella und Jorginho einnehmen wird, ist unklar. Die besseren Karten scheint aber derzeit Locatelli zu haben.

Insigne mit Respekt vor Österreich
Insigne zeigt Respekt für das ÖFB-Team. „Wir haben die letzten Matches der Österreicher gesehen, auch das letzte gegen die Ukraine. Wir müssen sie tiefgründig studieren. Die Mannschaft rennt viel und ist gut im Pressing. Wir werden uns gründlich vorbereiten in der Hoffnung, in London eine große Leistung zu vollbringen“, erklärte der 30-jährige Neapolitaner.

David Alaba und Marko Arnautovic sind jene Spieler, die den Italienern die größten Sorgen machen. „Arnautovic ist unberechenbar. Er hat Talent, Technik und physische Stärke. Wenn er den richtigen Tag hat, kann er uns sehr wehtun“, warnt Ex-Nationalspieler Giampaolo Pazzini. „Nicht nur Alaba: Der ÖFB hat viele Spieler von Qualität. Fodas Mannschaft, Debütant im Achtelfinale, kann heimtückisch werden. Achtung vor Österreich!“, so Gazzetta dello Sport.

„New Generation Alaba: Das multikulturelle Österreich hat Spaß am Fußball. Kapitän Alaba ist das Symbol einer heterogenen Mannschaft, die von Deutschland gelernt hat und die unterschiedliche Herkunft der Spieler als Reichtum betrachtet. Sie versprüht Energie aus allen Poren“, kommentierte die Tageszeitung La Stampa (Donnerstagsausgabe).

Coach Mancini hat auf die Hoffnung verzichtet, gegen Österreich wieder seinen Starverteidiger Giorgio Chiellini einsetzen zu können. Der Juventus-Abwehrspieler war im Match gegen Wales wegen Problemen mit dem linken Oberschenkel geschont worden. Er hat inzwischen im Trainingslager in Coverciano bei Florenz wieder das individuelle Training aufgenommen. Mancini will ihn jedoch gegen Österreich schonen. Auch der Römer Alessandro Florenzi, der an Problemen mit der rechten Wade laboriert, soll gegen die ÖFB-Mannschaft nicht eingesetzt werden.

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