F Olympia

Hat ihr letztes Rennen bestritten: Federica Pellegrini © APA/afp / OLI SCARFF

Tränenreicher Abschied: Pellegrini sagt „Ciao“

Am Mittwochmorgen ist bei den Olympischen Spielen in Tokio eine ganz große Karriere zu Ende gegangen: Italiens Schwimm-Star Federica Pellegrini bestritt ihr letztes internationales Rennen.

Zwar nimmt die 32-Jährige nach den Spielen noch an einem Show-Event teil, ihren letzten Auftritt auf der großen Bühne hatte die Olympiasiegerin von 2008 aber am Mittwoch. Pellegrini startete über die 200 m Freistil, die sie in Italien und darüber hinaus zur Legende gemacht haben. Eine Medaille lag für die Weltrekordhalterin außer Reichweite, deshalb war auch das Erreichen des Finals das große Ziel der Athletin aus Mirano. Im von Ariarne Titmus gewonnenen Schlusslauf belegte die Italienerin den siebten Rang – das war an diesem Tag aber nur eine Randnotiz.


Denn nach dem Rennen wurde es emotional: Als Pellegrini die Fragen der Journalisten beantwortete, ließ sie ihren Gefühlen freien Lauf und vergoss zahlreiche Tränen: „Es war eine schöne Reise, ich habe es genossen“, seufzte die sechsfache Weltmeisterin. Dabei habe sie sich vorgenommen, nicht zu weinen.

Eine Weltkarriere
Trotz des fortgeschrittenen Schwimm-Alters konnte Pellegrini bis zuletzt mit den Besten mithalten, 2019 gewann sie ihren letzten Weltmeistertitel. Die in zahlreichen italienischen TV-Shows präsente Pellegrini hinterlasse „eine Mannschaft, die noch nie so gut war.“ Anschließend übermannten sie die Emotionen und die „Divina“, wie sie von Fans und Medien bezeichnet wird, trat endgültig von der Schwimmbühne ab.

Gewann die Bronzemedaille: Federico Burdisso © APA/afp / ODD ANDERSEN


Nur wenige Minuten nach Pellegrinis Auftritt sorgte ein 19-jähriger Landsmann für eine Sternstunde. Federico Burdisso gewann über 200 m Schmetterling die erste italienische Olympia-Medaille in diesem Stil. Gold ging an den ungarischen Weltrekordhalter Kristof Milak. Italien kassierte am Mittwoch jedoch auch eine bittere Enttäuschung. Die 1500m-Weltmeisterin Simona Quadarella kam über besagte Distanz nicht über den fünften Rang hinaus. Dass die 22-Jährige nicht in Bestform ist, hat aber einen Grund: Kurz vor dem Abflug nach Tokio wurde die Römerin von einer Grippe ausgebremst.

Schlagwörter: Olympia

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210
//add embeds for inline videos