F Olympia

Glamour-Schwimmerin: Federica Pellegrini.

Unter Tränen: Liebesgeständnis von Italiens Schwimm-Diva

Die Karriere der Federica Pellegrini auf der großen Bühne des Sports ist am Mittwoch bei den Olympischen Spielen in Tokio zu Ende gegangen. Dieser emotionale Moment hat bei Italiens Schwimm-Diva für viele Tränen und ein Liebesgeständnis gesorgt.


Eigentlich wollte Federica Pellegrini nicht weinen. Das war angesichts der emotionalen Ladung, die sich nach ihrem letzten großen Rennen angestaut hatte, aber ein zumindest gewagtes Vorhaben der sentimentalen Glamour-Dame. Als die 32-Jährige am Mittwochmorgen (Ortszeit) nach dem Finale über 200 Meter Freistil (ihren 200 Meter Freistil) aus dem Becken stieg und vor die Presse trat, dauerte es nicht lange, bis die Augen wässrig, der Blick melancholisch, die Worte stotternd wurden. Pellegrini ließ ihren Emotionen freien Lauf – vor allem, als sie über eine bestimmte Person zu sprechen begann.

„Wäre Matteo nicht gewesen, hätte ich wohl schon vor Jahren aufgehört“, sagte sie unter Tränen. „Matteo ist ein grandioser Trainer und ein wirklich spezieller Lebenspartner, hoffentlich auch in Zukunft.“ Die Love-Story der Federica Pellegrini und ihres Trainers Matteo Giunta – sie war also offiziell. Denn darüber spekuliert haben die italienischen Zeitungen freilich schon länger, ist diese Liaison ja auch nicht frei von Brisanz.

Trainer und Cousin des Ex
Als sich Pellegrini 2014 von ihrem Trainer trennte und den aufstrebenden Giunta als neuen Coach engagierte, war sie noch mit dessen Cousin und Weltmeister Filippo Magnini zusammen. Angeblich soll sich dieser sogar für die Zusammenarbeit eingesetzt haben. Die Beziehung zwischen den beiden Schwimmstars ging 2017 in die Brüche. Seitdem ranken sich hartnäckige Liebesgerüchte um die Olympiasiegerin von 2008 und ihren Trainer, doch eine offizielle Bestätigung gab es von den beiden nie. Bis zum Mittwoch.

Pellegrini und ihr Trainer-Freund Matteo Giunta.


„Unsere Priorität war, das Bild des Trainers und der Athletin immer separat zu halten. Das ist uns gut gelungen“, sprudelte es aus Pellegrini heraus, die auch noch ergänzt: „Er war eine fundamentale Person für mich, eine der wichtigsten auf meinem Weg, sei es sportlich, sei es privat.“ Für Italiens Gazzeten war diese Notiz gefundenes Fressen, immerhin ist die Schwimmerin aus Mirano die glamouröseste Sportlerin im Stiefelstaat. Mit ihrer Art fasziniert Pellegrini, eckt aber auch gleichzeitig an. Auch deshalb wird sie von Fans und Medien gerne als Diva bezeichnet.
Eine grandiose Karriere
Pellegrinis sportlicher Weg ist seit Mittwoch so gut wie zu Ende. Sie wird wohl noch an der Staffel und dem einen oder anderen Showwettkampf teilnehmen, doch in internationalen Gewässern wird sie nicht mehr schwimmen. Dass es für die Schwimm-Königin aus Venetien im letzten Wettkampf über 200 m Freistil – eine Disziplin, in der sie amtierende Weltmeisterin ist und den Weltrekord innehat – „nur“ zu Rang 7 reichte, verkam zur Randnotiz. Immerhin hatte sie ihr großes Ziel schon tags zuvor erreicht: Zum fünften Mal in Folge war sie bei Olympia ins Finale der gleichen Disziplin, ihren 200 m Freistil, eingezogen. Das war vor ihr noch keiner Schwimmerin gelungen.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210
//add embeds for inline videos