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Alfredo Sebastiani und Giovanni Pellizzari (Foto: Max Pattis)

Alfredo Sebastiani heuert als Co-Trainer bei Watford an

Am Dienstagnachmittag haben der FC Südtirol und Alfredo Sebastiani bekannt gegeben, dass sie den bis Saisonende gültigen Arbeitsvertrag einvernehmlich vorzeitig auflösen. Sebastiani, der zuletzt Cheftrainer der „Berretti“-Mannschaft der Weiß-Roten war, macht gewaltig Karriere. Er wird nun Co-Trainer beim englischen Zweitligisten Watford.

Am vergangenen Donnerstag hat das Telefon von Alfredo Sebastiani geklingelt. Ein Anruf, der sein Leben als Fußballtrainer maßgeblich verändern sollte. Denn Alfredo Sebastiani erhielt vor fünf Tagen das Angebot, als Co-Trainer beim englischen Zweitligisten Watford zu arbeiten. "Ich habe mir einen Tag Bedenkzeit genommen. Danach habe ich zugesagt. Solche Chancen bekommt man nur einmal im Leben. Natürlich tut es mir leid, dass ich einen Verein wie den FC Südtirol zurücklassen muss. Alles, was ich aufgebaut habe. Aber einmal im Ausland zu arbeiten, das war schon immer mein Traum", sagte Sebastianizu SportNews .

Noch ist der Name des Nachfolgers von Gianfranco Zola, dem Cheftrainer Watfords, geheim. In Insiderkreisen ist aberauch der Name Beppe Sannino gefallen. Auch er hat wie Sebastianieine Vergangenheit beim FC Südtirol. Damit wären zwei Ex-FCS-Trainer in der zweiten englischen Liga tätig.


Sebastiani, der historische Aufstiegstrainer des FC Südtirol

Die Trennung von Sebastiani gab der FCS am Dienstag sehr unspektakulär bekannt. Man wünsche seinem ehemaligen Cheftrainer für die Zukunft im Ausland alles Gute. Dass Sebastiani in einer der besten zweiten Ligen Europas anheuere, teilte der Verein nicht mit. Alfredo Sebastiani verlässt den FC Südtirol nach 16 sehr erfolgreichen Jahren. Sebastiani war maßgeblich am Aufbau des Nachwuchsprogramms des FC Südtirol beteiligt und prägte Spieler wie Michael Cia oder Manuel Scavone.

Für die Fans des FC Südtirol ist Alfredo Sebastiani ein Idol und unvergessen, weil er die erste Mannschaft in der Saison 2009/2010 in die 1. Division führte und somit für den historischen Aufstieg in die dritte italienische Liga sorgte. Zwei Mal war der 47-Jährige aus L'Aqulia auch kurzfristig als Trainer der ersten Mannschaft eingesprungen: 2003/2004 zog er gemeinsam mit Fabio Sala ins Playoff-Finale der 2. Division ein, scheiterte jedoch an Cremonese. 2008/2009 verhinderte Sebastiani hingegen als „Feuerwehrmann“ in den Playouts gegen Valenzana den Abstieg aus der 2. Division.

Autor: sportnews