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Lionel Messi musste ausgewechselt werden. © APA / MEGAN BRIGGS

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Lionel Messi musste ausgewechselt werden. © APA / MEGAN BRIGGS

Angeschlagen: Argentinien sorgt sich um Messi

Argentinien sorgt sich kurz vor Beginn der Fußball-WM um Superstar Lionel Messi. Der achtmalige Weltfußballer musste im letzten MLS-Spiel seines Clubs Inter Miami vor der WM gegen Philadelphia Union (6:4) eine Viertelstunde vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden.

Messi hatte sich zuvor nach einem Freistoß an den hinteren Oberschenkel gegriffen. Miami gab vorerst keine näheren Details zur Art und Schwere der Verletzung bekannt.


Inter Miamis Cheftrainer Guillermo Hoyos sagte zur Auswechslung: „Leo war erschöpft und müde. Der Platz war tief. Im Zweifelsfall versucht man, Risiken zu vermeiden.“ Während der Partie hatte es in Miami heftig geregnet. Messi hatte vor seiner Auswechslung noch zwei Treffer in der torreichsten ersten Halbzeit der MLS-Geschichte vorbereitet. Der 38-Jährige zeigte sich in dieser Saison bisher in guter Form. In 14 Saisonspielen kommt er auf zwölf Tore und acht Vorlagen – und damit die meisten der Liga.

Lionel Messi musste ausgewechselt werden. © APA/afp / CHANDAN KHANNA

Lionel Messi musste ausgewechselt werden. © APA/afp / CHANDAN KHANNA


Ohne Messi entschied diesmal Luis Suarez die Partie für Miami. Der 39-jährige Uruguayer, der nicht mehr für die Nationalmannschaft spielt und somit bei der Weltmeisterschaft fehlen wird, erzielte drei Treffer. Für das Team aus Florida war es der vierte Sieg in Serie in der nordamerikanischen Profiliga. Miami liegt mit 31 Punkten auf Platz zwei der Eastern Conference.

Messi vor sechster WM

Sein Auftaktspiel beim Turnier bestreitet der regierende Weltmeister, den Messi vor vier Jahren in Katar zum dritten WM-Titel geführt hat, am 17. Juni MESZ (3.00 Uhr) in Kansas City gegen Algerien. Ob Messi in Nordamerika seine sechste Weltmeisterschaft bestreitet, ist noch nicht endgültig gesichert. Es darf aber davon ausgegangen werden.

Der Ausnahmekicker befindet sich im provisorischen Kader von Teamchef Lionel Scaloni. Das endgültige Aufgebot soll kurz vor Nennschluss am 1. Juni am kommenden Wochenende bekanntgegeben werden.

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