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Simon Straudi (rechts) feierte mit Austria Klagenfurt den nächsten Sieg. © Austria Klagenfurt

Außendienst | Straudi & Co. gewinnen eine verrückte Partie

Wie in den vergangenen Jahren wirft die SportNews-Redaktion auch heuer wieder einen Blick auf Südtiroler Fußballprofis, die ihr Geld bei Klubs außerhalb der Region verdienen. An diesem Wochenende erlebte die Mannschaft von Simon Straudi, Austria Klagenfurt, in der 2. österreichischen Liga eine völlig verrückte Partie – mit einem Happy End.

3 Rote Karten und 3 verschossene Elfmeter: Im Wörthersee-Stadion ging es am Samstag zwischen Austria Klagenfurt und Vorwärts Steyr heiß her. Am Ende gab es einen 2:1-Sieg für die Klagenfurter. Aber der Reihe nach: Nachdem die Mannschaft um Simon Straudi, der unter Neo-Trainer Peter Pacult gesetzt ist und erneut 90 Minuten durchspielte, in der 7. Minute in Führung gegangen war, verschoss sie 5 Minuten später innerhalb von rund 60 Sekunden gleich 2 Elfmeter. Nur wenige Zeit später schlugen die Gäste aus Steyr dann wie aus dem Nichts zu und erzielten den 1:1-Ausgleich.


Nach gut einer Stunde ging Klagenfurt dann wieder mit 2:1 in Front. Anschießend überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb der nächsten 20 Minuten sahen gleich 2 Teamkollegen von Simon Straudi die Rote Karte. Kurz vor Schluss musste dann auch auf der Gegenseite ein Spieler mit Gelb-Rot unter die Dusche. In der 95. Minute warf Steyr noch einmal alles nach vorne (auch den Torhüter). Nach einem Foul im Strafraum zeigte der Schiedsrichter dann erneut auf den Elfmeterpunkt. Klagenfurt-Goalie Phillip Menzel parierte jedoch den Penalty und sorgte für die irre Schlussszene einer turbulenten Partie.

Durch diesen Sieg verkürzte Klagenfurt (momentan auf Rang 4) den Rückstand auf Tabellenführer Lafnitz auf 7 Punkte.

Rostock spielt vor Zuschauern
Ebenfalls um den Aufstieg kämpft derzeit Hansa Rostock. Durch einen 1:0-Sieg verteidigte der Ost-Klub am Wochenende den 2. Tabellenrang. Der Algunder Max Reinthaler fehlt dem deutschen Drittligisten aber weiterhin wegen eines Sehnenanrisses.

Das Spiel gegen den Halleschen FC stand für Rostock aber nicht nur aus sportlicher Sicht im Fokus. Als erster deutscher Profi-Verein seit 5 Monaten hat Rostock nämlich wieder Zuschauer (777 Menschen haben die Partie auf der Tribüne begleitet) ins Stadion lassen dürfen.

In der Serie B kam am Wochenende nur ein Südtiroler zum Einsatz. Emanuele Zuelli wurde bei Chievos 1:1 bei Reggina in der 69. Minute eingewechselt. Manuel De Luca stand bei den Veronesern am Sonntag nicht im Kader. Das Spiel zwischen Pordenone (dort steht Manuel Scavone unter Vertrag) und Pisa wurde hingegen coronabedingt verschoben.
Laner trifft
In der Serie D (Gruppe B) feierte Simon Laner mit Crema einen 3:1-Heimsieg. Der 37-jährige Routinier erzielte dabei den Treffer zum 2:0. Es war dies das 2. Saisontor des Mittelfeldspielers. Crema liegt in der Tabelle 5 Punkte hinter Spitzenreiter Seregno, das am Wochenende mit 3:0 gewann. Der Sinicher Simone Zanon kam aber nicht zum Einsatz. Für den Bozner Lorenzo Melchiori (er spielte bis zur 85. Minute) gab es mit Breno gegen Tritium Calcio ein 2:2-Remis.

Autor: dl

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