a Fussball

Johannes Piffrader, Coach beim SSV Ahrntal

Das Erfolgsrezept des SSV Ahrntal: „Wir bilden eine perfekte Einheit“

Die Mannschaft aus St. Johann spielt seit vier Jahren in der Oberliga und hat immer eine Top-10-Platzierung erreicht, in der vergangenen Saison schaffte sie jedoch erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Umso überraschender nun der gute Meisterschaftsstart der Mannschaft aus dem „Toule“, bei der in dieser Saison Johannes Piffrader die Trainerzügel in die Hand genommen hat.

Da Salurn am vergangenen Sonntag in Comano als Verlierer vom Platz ging, Ahrntal sich aber gleichzeitig mit Levico die Punkte teilte, kletterten die „Teldra“ an die Spitze der Oberliga. Punktgleich mit Salurn, weisen die Pusterer gemeinsam mit Levico die beste Offensive der Liga auf, während sie die zweitstärkste Abwehr besitzen. Coach Johannes Piffrader hätte sich keinen besseren Start mit seiner neuen Mannschaft wünschen können: „Einen solchen Start habe ich mir nicht erwartet und bin deshalb mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden“, erklärte er im Interview mit SportNews.


„Im Toule gewinnt der Gegner nicht so schnell“

Das Erfolgsrezept des Pusterer Klubs sei vor allem die perfekte Einheit: „Es hat von ganz hinten bis nach vorne einfach alles zusammengepasst und wir mussten zu Beginn keine verletzten Spieler vorgeben. Zudem herrscht in der Mannschaft ein starker Zusammenhalt und alle haben bisher ihr Maximum gegeben. Auch haben die Spieler den Trainern, sowie den Betreuern von Anfang an ihr vollstes Vertrauen geschenkt“, so Piffrader.

Ein bisschen Glück gehört laut dem Trainer jedoch auch dazu: „Wir haben ein gutes Los gezogen und durften in den ersten sieben Spieltagen fünf Mal vor heimischem Publikum spielen. Im Toule gewinnt der Gegner nicht so schnell.“
Ob sich das Ziel von einer gesicherten Mittelfeldplatzierung nun nach oben hin verändert hat? „Wir sind eine starke Mannschaft und auch wenn nun alle viel verlangen, bleibt das primäre Ziel genug Punkte zu sammeln, um dem Abstiegskampf fern zu bleiben. Das ist den Spielern, aber vor allem auch mir selbst klar. Fußball ist nämlich ein hartes Geschäft und die Dinge ändern sich schneller als man meint. Ist man heute noch der Gute, könnte man morgen schon der Depp sein. Das ist leider so. Bei uns fehlen im Moment fünf Stammspieler, deshalb müssen wir erst schauen, wie es weitergeht“, nimmtder Ahrntal-Trainerabschließend Bezug.

Autor: sportnews