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Ajax-Trainer Erik ten Hag und sein FCS-Pendant Ivan Javorcic teilen eine Gemeinsamkeit. © APA/afp / MAURICE VAN STEEN

Das haben der FC Südtirol und Ajax gemeinsam

Ajax ist einer der renommiertesten Fußballvereine der Welt. Bei den Niederländern wurden einige der besten Spieler der Welt, wie zum Beispiel der unvergessene Johan Cruyff, groß. Doch in der laufenden Saison gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Traditionsklub aus Amsterdam und dem FC Südtirol.

Zugegeben, in Sachen Prestige und Geschichte kann der FC Südtirol dem erfolgsverwöhnten Verein aus der niederländischen Hauptstadt nicht das Wasser reichen. Aber da gibt es wenige Fußballklubs auf der Welt, die es mit Ajax aufnehmen können. Viermal gewannen die Holländer die Champions League, dazu kommen 35 Meistertitel in der Eredivisie und 20 Pokalsiege. Der FCS hingegen hat bisher Landes- und Oberliga (1996 und 1997), sowie Serie D (2000) und Serie C2 (2010) gewonnen.


In der laufenden Saison aber gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Weltverein aus Amsterdam und dem Drittligisten aus Bozen: die Stärke der Abwehr. Der FC Südtirol hat nämlich europaweit die wenigsten Gegentore aller Profivereine erhalten. In den bisher ausgetragenen 20 Ligaspielen musste Torhüter Giacomo Poluzzi lediglich fünf Mal (!) hinter sich greifen. Zum Vergleich: In der Serie A hat Napoli die wenigsten Gegentreffer (16) kassiert – allerdings elf mehr als die weißroten Südtiroler. Im Herbst blieb der FCS-Torhüter über 1000 Minuten ohne Gegentor.

Giacomo Poluzzi dirigiert – gemeinsam mit seinen Torhüter-Kollegen von Ajax – die beste Abwehr von Europa. © FCS / E. Bordoni

Mit dem FCS mithalten kann nur Ajax! Die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag hat ebenfalls erst fünf Gegentore in 20 Partien erhalten. Allerdings wurden Ajax dabei zwei Niederlagen zugefügt. Der FCS hat hingegen in der laufenden Saison noch nicht verloren. In einem Punkt hat Ajax aber klar die Nase vorne. Den fünf kassierten Toren stehen 61 erzielte Treffer gegenüber. Da können Daniele Casiraghi & Co. nicht mithalten. Der FCS hat „nur“ 28-mal ein eigenes Tor bejubeln können.

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