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Emanuele Testardi durfte am Sonntag von Beginn an ran (Fotos: Max Pattis) Simone Iacoponi Hannes Fink wurde in der 63. Minute ausgewechselt

Der FC Südtirol schlägt Treviso 2:1

Am Sonntagnachmittag hat der FCS im Drusus-Stadion den Tabellenvorletzten 2:1 in die Schranken gewiesen. Nach der frühen Führung durch ein Eigentor von Zammuto (das Thiam eingeleitet hatte) konnte Treviso in der zweiten Halbzeit per Elfmeter ausgleichen, ehe Maritato fünf Minuten vor Schluss nach einer Thiam-Vorlage der Siegtreffer gelang. Damit hält die Serie der Weiß-Roten, die seit 13 Monaten keine Heimniederlage mehr bezogen haben.

Der FC Südtirol musste am achten Spieltag der Rückrunde gegen den Tabellenvorletzten Treviso, der in dieser Saison auswärts erst zwei Zähler holen konnte, ohne Kapitän Hannes Kiem und den angeschlagenen Alessandro Furlan Platz auskommen.

Furlans Platz im Mittelfeld nahm Hannes Fink ein. Emanuele Testardi wurde von Coach Stefano Vecchi indessen zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an als einzige Sturmspitze aufgestellt. Eine ganz besondere Partie war das Match für Marco Martin, der bei Treviso aufgewachsen ist und mit diesem Klub auch vier Partien in der Serie B bestreiten durfte.

Für den FCS begann die Partie im Drusus Stadion nach Maß. Bereits in der sechsten Minute durften die Vecchi-Schützlinge jubeln. Thiam flankte den Ball von der linken Seite in die Mitte, wo Zammuto den Ball ins eigene Tor lenkte.


Thiam an allen gefährlichen Aktionen beteiligt

Nur 120 Sekunden später war Thiam an der nächsten gefährlichen Aktion beteiligt, als er den Ball für Fink auflegte. Dessen Schuss ging aber weit über das Tor.
Nach rund einer Viertelstunde setzte Campo nach einem Fehlpass von Piccioni den sehr auffälligen Thiam ein, dessen Flanke aber keinen Abnehmer im Strafraum der überforderten Gäste fand (14.).

Nur fünf Minuten später revanchierte sich Thiam mit einem schönen Pass auf Campo, dessen Schuss jedoch zu zentral ausfiel. Keine Probleme für Torhüter Tonozzi. Von Treviso war in diesen ersten 20 Minuten überhaupt nichts zu sehen. Marcone verbrachte auf der Gegenseite einen geruhsamen Nachmittag und konnte die Frühlingssonne genießen.


Abseitstreffer annulliert

Nach einer knappen halben Stunde prüfte Testardi Treviso-Goalie Tonozzi mit einem Schuss, der aber ebenfalls zu zentral ausfiel und deshalb leichte Beute für den Schlussmann der Gäste war. Wenig später jubelte der FCS zum zweiten Mal, als Bassoli das Leder in die Maschen drückte. Der Schiedsrichter annullierte den Treffer aber wegen einer Abseitsstellung.

Danach verflachte das bis zu diesem Zeitpunkt sehr unterhaltsame Match und wurde zunehmend härter. Treviso verteidigte mit Mann und Maus, während der FC Südtirol einen Gang zurückschaltete, nur noch wenige Freiräume fand und folglich auch zu keinen nennenswerten Chancen mehr kam.


Treviso gleicht aus

Nach dem Seitenwechsel begann der FCS zunächst sehr druckvoll. Fink versuchte es nach nur zwei Minuten mit einem Heber, den Tonozzi über die Querlatte lenkte. Fünf Minuten später wehrte Tonozzi einen Vorstoß Thiams zu kurz ab, der Ball kam zu Testardi, der den Ball nicht im leeren Tor unterbrachte.

In der 56. Minute kamen die Gäste mit ihrer ersten Chance zum Ausgleich. Nach einem Foul von Iacoponi an Strizzolo entschied der Unparteiische auf Elfmeter, den Tarantino ohne Probleme verwertete.


Noch ein Tor wird nicht gegeben

Der Gegentreffer verunsicherte die Weiß-Roten. Vecchi reagierte und wechselte in der 63. Minute Furlan und Branca für Fink, bzw. Uliano ein. Doch nun war Treviso hellwach und hätte in der 68. Minute beinahe das 2:1 erzielt, wenn Burato nicht zu genau geschossen und nur den Pfosten getroffen hätte. Nach dieser Aktion war auch für Testardi Schluss (69.), der seinen Platz für Maritato räumen musste.Eine Einwechslung, die noch Folgen haben sollte.

Danach wurden die Hausherren wieder einmal gefährlich. Dieses Mal versuchte es Campo, der einen Freistoß mit seinem starken linken Fuß auf das Tor Trevisos abfeuerte. Tonozzi übertraf sich selbst und lenkte das Leder mit einer tollen Parade über das Tor.


Thiam bereitet den Siegtreffer vor

Wenig später wurde dem FC Südtirol ein zweiter Treffer aberkannt, wieder entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Campo hatte eine seiner gefürchteten Freistoßflanken geschlagen, die Cappelletti völlig freistehend am zweiten Pfosten einnickte (77.).
Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit durften die Hausherren dann doch noch jubeln.

Thiam erkämpfte sich den Ball, flankte in die Mitte, wo der kurz davor eingewechselte Maritato mit dem Kopf verwertete. Es war der fünfte Treffer des Angreifers im Dress des FCS, der das Vertrauen Vecchis mit dem Siegtreffer rechtfertigte.

Danach schaukelte der FCS den Sieg nach Hause, das Aufbäumen der Gäste in den letzten Minuten blieb aus.


FC Südtirol - Trevio 2:1 (1:0)

FC Südtirol (4-3-3):
Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Fink (63. Furlan), Bertoni, Uliano (63. Branca); Campo, Testardi (69. Maritato), Thiam.
Trainer: Stefano Vecchi

Treviso (4-3-1-2): Tonozzi; Brunetti (66. Semenzato), Stendardo, Zammuto, Piccioni; Burato, Spinosa, Fortunato; Tarantino (74. Picone); Strizzalo (70.Videtta), Kyeremateng.
Trainer: Gennaro Ruotolo

Schiedsrichter: Cristian Brasi aus Seregno (Monetta-Robilotta)

Tore: 1:0 Eigentor Zammuto (6.), 1:1 FoulelfmeterTarantino (56.), 2:1 Maritato (85.)



1. Division Lega Pro, 25. Spieltag:

AlbinoLeffe - Reggiana 3:0
Cremonese - Virtus Entella 1:1
Feralpisalò - Tritium 1:0
Lecce - Trapani 1:2
Lumezzane - Carpi 1:1
Pavia - Como 2:1
Portogruaro - Cuneo 1:0
FC Südtirol - Treviso 2:1
Ruhetag: San Marino



Die Tabelle der 1. Division, Gruppe A:

1. Trapani 45 Punkte (-1 Spiel)
2. Lecce 44
3. FC Südtirol 40 (-2 Spiele)
4. Virtus Entella 36
5. Carpi 35
6. San Marino 35 (-2 Spiel)
7. Lumezzane 34
8. FeralpiSalò 34 (-1 Spiel)
9. Pavia 33
10. Cremonese 30*
11. Albinoleffe 30** (-1 Spiel)
12. Portogruaro 27* (-2 Spiele)
13. Como 24* (-1 Spiel)
14. Cuneo 24 (-1 Spiel)
15. Reggiana 22 (-1 Spiel)
16. Treviso 12*
17. Tritium 10 (-2 Spiele)

* -1 Strafpunkt
** - 5 Strafpunkte

Autor: sportnews

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