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Piergiuseppe Maritato ist mit drei Treffer der Toptorjäger des FC Südtirol (Foto: A. Huber)

Der FCS will das Pordenone-Tabu brechen

Der FC Südtirol absolviert am Sonntag das erste von zwei schwierigen Auswärtsspielen in Folge. Die Stroppa-Elf gastiert im Bottecchia-Stadion von Pordenone, wo den Weiß-Roten bislang noch nie ein Sieg gelungen ist. Am nächsten Samstag wartet hingegen der Auftritt in Cuneo.

Nach dem Sieg in Padua und dem torlosen Remis gegen FeralpiSalò will der FC Südtirol mit einem „Dreier“ in Pordenone in der Tabelle weiter Boden gutmachen. Der FCS befindet sich aktuell mit zehn Punkten auf Rang sechs. Genau gleich viel Zähler stehen den Friulanern zu Buche.

Giovanni Stroppa muss am Sonntag erneut auf beiden Verletzten Coser und Sarzi verzichten. Alle anderen Spieler stehen ihm zur Verfügung.

Bei Pordenone spielt mit Alex Pederzoli ein alter Bekannter. Er schrammte mit dem FC Südtirol in der Saison 2013/14 nur hauchdünn am Aufstieg in die Serie B vorbei. Pederzoli bestritt 27 Begegnungen in Weiß und Rot und netzte vier Mal ein. Der Spielmacher ist auch bei Pordenone unter Coach Bruno Tedino gesetzt. Auch der Übungsleiter hat übrigens Südtirol-Vergangenheit. Er stand in der Saison 2003/04 beim FCS an der Seitenlinie, belegte in der damaligen Serie C2 den dritten Tabellenrang und verlor das Playoff-Finale gegen Cremonese nur knapp.


Wiedersehen mit Pederzoli und Tedino

Neben Pederzoli und Tedino, holte die Führungsriege von Pordenone zuletzt weitere Top-Leute ins Team. Torhüter Tomei (von Real Vicenza), Verteidiger Marchi (Como) und Stefani (Messina), Mittelfeldspieler Pasa (Prato) sowie die Stürmer De Cenco (Pontedera), Strizzolo (Lucchese), Finocchio (Pisa) und Cattaneo (Savona) sind in der dritten Liga allesamt hochkarätige Kicker. Pordenone war allerdings auch zum Handeln gezwungen, denn im Vorjahr stiegen die Grün-Schwarzen in die Serie D ab, wurden dann aber noch per „Ripescaggio“ in die Lega Pro aufgenommen.

Vier Mal lautete es bisher FCS gegen Pordenone. Zwei dieser Partien fanden im vergangenen Jahr statt. Hier siegte jeweils die Heimmannschaft. Die zwei anderen Spiele zählten für die Gruppe A der Serie C2-Meisterschaft. In der Saison 2003/04 siegte jeweils die Heimmannschaft mit 2:1. Noselli im Hinspiel und Zecchin per Doppelpack im Rückspiel trafen damals ins Schwarze.



So werden sie spielen:

Pordenone (4-3-3): Tomei; Cosner, Stefani, Marchi, De Agostini; Mandorlini, Pasa, Pederzoli; Cattaneo (Finocchio), De Cenco, Strizzolo
Ersatz : D’Arsiè, Boniotti, Talin, Baruzzini, Berardi, Buratto, Castelletto, Filippini, Valente, Finocchio (Cattaneo), Gulin, Savio
Trainer : Bruno Tedino

FC Südtirol (3-5-2): Miori; Mladen, Tagliani, Bassoli; Tait, Lima (Furlan), Bertoni, Fink, Crovetto; Maritato, Tulli
Ersatz : Demetz, Brugger, Bandini, Girasole, Cia, Kirilov, Furlan (Lima), Spagnoli, Gliozzi
Trainer : Giovanni Stroppa

Schiedsrichter : Fabio Pasciuta aus Agrigento (Pizzagalli, Bianchini)



Die weiteren Begegnungen des 7. Spieltags (Sonntag, 18. Oktober):

Bassano – Alessandria (15 Uhr)
Mantova – Lumezzane (15 Uhr)
Pro Patria – Cuneo (15 Uhr)
Renate – Padova (15 Uhr)
Cittadella – Giana (17.30 Uhr)
Cremonese – Albinoleffe (17.30 Uhr)
Feralpisalò – Reggiana (17.30 Uhr)
Pavia – Pro Piacenza (17.30 Uhr)


Die Tabelle:

Bassano 14 Punkte
Reggiana 12
Pavia 12
Feralpisalò 11
Cittadella 11
Pordenone 10
Alessandria 10
FC Südtirol 10
Lumezzane 9
Giana 9
Padova 8
Cremonese 7
Pro Piacenza 6
Mantova 5
Renate 3
Cuneo 3
Albinoleffe 3
Pro Patria 0

Autor: sportnews

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