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Die Diskussionen um die Todesursache von Maradona reißen nicht ab. © ANSA / stf / stf

Der Maradona-Tod wird neu aufgerollt

Fast eineinhalb Jahre nach dem Tod der argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen das medizinische Team des einstigen Weltklassespielers erhoben.

Maradona sei von den Ärzten und Pflegern falsch behandelt und seinem Schicksal überlassen worden, hieß es in der am Mittwoch (Ortszeit) eingereichten Klageschrift. Den acht Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen Freiheitsstrafen von bis zu 25 Jahren.


Unter den Verdächtigen sind Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque, seine Psychiaterin Agustina Cosachov sowie ein Psychologe, ein weiterer Arzt, die medizinische Koordinatorin der Krankenversicherung und drei Pfleger. Alle weisen die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft beantragte nun die Eröffnung einer mündlichen und öffentlichen Hauptverhandlung gegen die Angeklagten.

Maradona war am 25. November 2020 in einer privaten Wohnanlage nördlich von Buenos Aires im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er sich einer Gehirnoperation unterzogen. Nach Einschätzung der Ermittler waren bei der häuslichen Pflege des gesundheitlich schwer angeschlagenen früheren Spitzensportlers massive Fehler gemacht worden.

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