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Nach einem guten Saisonstart geriet der Motor von Landesligist Sarntal zuletzt ins Stocken Sarntal-Trainer Ernst Eschgfeller

Der schwarze Oktober des ASC Sarntal

Ein mickriger Punkt aus den jüngsten fünf Meisterschaftsspielen. Angesichts dieser Ausbeute schrillen beim Landesligisten aus Sarnthein alle Alarmglocken. „Wir haben die Situation unterschätzt“, gibt Trainer Ernst Eschgfeller unumschweiflich zu.

Die Zahlen sprechen Bände: Seit dem 23. September hat der ASC Sarntal keinen einzigen Sieg mehr eingefahren. Nach den herben Klatschen gegen Neugries (1:4) und BoznerBoden (0:4), sorgte das 1:1 zuhause gegen Moos nur kurzfristig für Aufatmen. Denn in den nächsten beiden Spielen mussten sich Thomas Kröss und Co. sowohl Natz, als auch Pichl Gsies knapp geschlagen geben. Mit lediglich elf Punkten steckt Sarntal inmitten der Abstiegszone.


Trainer Eschgfeller auf Ursachenforschung

Weshalb kam es zu diesem tiefen Fall? Trainer Ernst Eschgfeller sucht nach Erklärungen: „Innerhalb des Vereins scheint der eine oder andere die Situation unterschätzt zu haben. Nach der vergangenen Saison dachten wohl viele Spieler, es würde ein Selbstläufer werden. Demzufolge fehlten manchmal die letzten Prozent Einsatz auf dem Feld.“ Der Übungsleiter spielt auf die starken Leistungen in der Vorsaison an, als Sarntal als Aufsteiger sensationell den siebten Platz belegte. Wie so manch anderem Verein, scheint nun auch den Blau-Gelben das berühmte schwierige zweite Jahr zum Verhängnis zu werden.

Die sportliche Leitung will aber nichts unversucht lassen, um dem Abstiegskampf zu entfliehen. So etwa haben im Vereinsheim in Sarnthein bereits mehrere Krisentreffen stattgefunden. Es wird versucht, bei den Spielern wieder den außergewöhnlichen Mannschaftsgeist zu wecken, der den Landesligisten in der vergangenen Jahren so unberechenbar machte. „Denn dieser ist zweifelsfrei vorhanden. An der der Qualität mangelt es uns auch nicht. Jetzt gilt es einfach die Ärmel hochzukrempeln und uns mit harter Arbeit nach oben zu hieven.“ Eschgfeller hofft, dass seine Worte bei den Spielern Gehör finden. Ansonsten hängt die Landesliga-Zukunft des ASC Sarntal wohl am seidenen Faden.

Autor: sportnews