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Marika Galizia ist im Alter von 27 Jahren gestorben.

Der tragische Tod einer 27-jährigen Schiedsrichterin

Italiens Fußball-Welt trauert: Schiedsrichterin Marika Galizia ist im Alter von 27 Jahren auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Sie war eine begeisterte Schiedsrichterin, leitete seit elf Jahren mit großer Freude Fußballspiele, lebte ein ruhiges Leben, das nun auch noch durch die Geburt ihres Kindes hätte bereichert werden sollen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne für Marika Galizia. Während der Entbindung kam es zu Komplikationen, die so dramatisch waren, dass die 27-jährige Schiedsrichterin am Mittwochabend im Krankenhaus von San Paolo in Savona (Ligurien) gestorben ist. Zurzeit kämpfen die Ärzte noch um das Leben des Neugeborenen.


Eine unfassbare Tragödie, die italienweit für Erschütterung sorgt. „Die Patientin wurde am Mittwochmorgen für die Geburt ins Krankenhaus eingeliefert. Es war eine Schwangerschaft in der Norm, die Patientin war gesund und hatte alle Routineuntersuchungen ohne Auffälligkeiten bestanden“, heißt es in einer Aussendung der örtlichen Gesundheitsbehörde. „Während der Geburt hat sich der Zustand der Patientin schlagartig verschlechtert, deshalb wurden sofort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet. In der Nacht verstarb die Patientin.“

Ermittlungen aufgenommen
Die Gesundheitsbehörde hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion angeordnet. Was den Tod der jungen Frau verursacht hat, ist noch unklar. Wie der Corriere della Sera schreibt, sei eine Fruchtwasserembolie eine mögliche Ursache.

Die Nachricht des tragischen Todes von Galizia hat in der Welt des Sports für große Trauer gesorgt. Gefühlt ein halbes Leben lang ging die junge Dame ihrer großen Passion als Schiedsrichterin nach. Seit elf Jahren war sie in der Sektion Albenga (Provinz Savona, Ligurien) als Unparteiische eingetragen und leitete – so der dortige Schiedsrichter-Chef Gianluca Panizza – „mit einer besonderen Leichtigkeit“ Spiele.
Auch der AC Milan trauert
„Diese Notiz hat alle erschüttert, hierfür gibt es keine Worte“, bedauert der nationale Schiedsrichterverband AIA in einer Stellungsnahme. Auch der AC Milan hat seine Anteilnahme via Twitter zum Ausdruck gebracht: „Eine Frau, eine Mutter, eine Passion für den Fußball: Wir drücken der Familie von Marika Galizia unser großes Beileid aus und beten für das Baby.“

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