a 2. Bundesliga

Köln wie es tanzt und lacht: Der 1. FC Köln ist zurück. © APA (dpa) / Timm Schamberger

Köln feiert Aufstieg

Ein Traditionsklub meldet sich zurück: Der 1. FC Köln hat am Montagabend vorzeitig den Aufstieg fixiert in die 1. Fußball-Bundesliga klar gemacht.

Die Fußball-Bundesliga-Rückkehrer feierten Montagabend bei Bier und lauter Musik 373 Tage nach dem Absturz aus der Eliteklasse ihr vorzeitig besiegeltes Comeback. Dem vorausgegangen waren ein souveräner 4:0-Erfolg bei Greuter Fürth.

Dank des 19. Saisonsiegs machte der 1. FC Köln schon zwei Runden vor Saisonende den insgesamt sechsten Bundesliga-Aufstieg nach 2000, 2003, 2005, 2008 und 2014 perfekt. Selbst Tabellenplatz eins ist ihnen vorzeitig sicher.

Uns fällt ein Stein vom Herzen

„Uns fällt natürlich ein Stein vom Herzen. Es ist für mich als Kölner ein unbeschreibliches Gefühl, das zwei Spieltage vor Schluss geschafft zu haben“, sagte Mittelfeldspieler Marco Höger. „Fazit: Ziel erreicht, klar, nicht immer souverän, nicht immer mit Zauberfußball, aber das, was wir uns vor der Saison vorgenommen haben, haben wir erreicht.“

Die Kölner erlebten trotz der direkten Rückkehr ins Oberhaus eine Saison mit Turbulenzen. Anfang März trat Präsident Werner Spinner nach einem Machtkampf mit Sportchef Armin Veh zurück, Ende April wurde Coach Markus Anfang trotz der Tabellenführung entlassen. Pawlak feierte bei seiner Premiere als Boss auf der Trainerbank dann gleich einen Meilenstein - rund ein Jahr nach dem besiegelten Abstieg durch ein damaliges 2:3 beim SC Freiburg.

Kölns Jhon Cordoba traf beim 4:0 in Fürth dreifach. © FIRO/SID-IMAGES / firo Sportphoto/Marcel Engelbrecht


„Großes Kompliment an alle, die da mitgewirkt haben, auch an meinen Vorgänger und sein Trainerteam, das war wirklich ganz hervorragende Arbeit“, lobte Pawlak, der bisher die U21 der Kölner trainiert hat. „Diesmal haben wir gespielt wie ein Aufsteiger. Das tut in der Seele gut, endlich wieder Erstligafußball in Köln zu sehen und zu spielen“, sagte Torwart Timo Horn, der auf der Busfahrt ins Teamhotel den DJ gab.

Köln in Feierlaune. © APA/dpa / Timm Schamberger


Noch auf dem Rasen nach dem Schlusspfiff hatten sich die Kölner die Aufsteiger-T-Shirts mit dem Slogan „Widder do“ (Wieder da) übergestreift und mit ihren Fans gefeiert. Die Rückkehr ins Rheinland mit dem Bus war nach einer ausgiebigen Party im Frankenland erst am Dienstagabend geplant.
Die Tabelle
SPGUVTVP
1. 1. FC Köln32195880:4162
2. SC Paderborn32159871:4654
3. 1. FC Union Berlin321314549:3153
4. Hamburger SV32158941:3853
5. 1. FC Heidenheim321310947:4049
6. FC St. Pauli321461245:5148
7. Holstein Kiel3212101057:5046
8. Regensburg321112948:4945
9. Arminia Bielefeld3211101148:5043
10. SV Darmstadt 98321271344:5043
11. VfL Bochum321191247:4842
12. Erzgebirge Aue321161542:4539
13. Dynamo Dresden321091338:4439
14. Greuther Fürth329111234:5438
15. SV Sandhausen329101343:4737
16. FC Ingolstadt32881638:5132
17. 1. FC Magdeburg326121434:4930
18. MSV Duisburg326101636:5828
Die Ergebnisse im Überblick
Begegnungen
  • 05.05.19

    Greuther Fürth

    0 : 4

    1. FC Köln

  • 05.05.19

    Holstein Kiel

    0 : 2

    MSV Duisburg

  • 05.05.19

    SV Darmstadt 98

    2 : 1

    1. FC Union Berlin

  • 05.05.19

    Hamburger SV

    0 : 3

    FC Ingolstadt

  • 05.05.19

    1. FC Heidenheim

    2 : 3

    SV Sandhausen

  • 05.05.19

    Dynamo Dresden

    2 : 1

    FC St. Pauli

  • 05.05.19

    Regensburg

    1 : 3

    Erzgebirge Aue

  • 05.05.19

    VfL Bochum

    4 : 2

    1. FC Magdeburg

  • 05.05.19

    Arminia Bielefeld

    2 : 0

    SC Paderborn

Autor: dpa/am

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