a 2. Bundesliga

Köln-Trainer Markus Anfang eilte nach dem Spiel aus dem Stadion. © dpa / DANIEL BOCKWOLDT

Tragischer Notfall überschattet Kölner Zweitliga-Spiel

Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen.

Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Kölns Trainer Markus Anfang schnell aus dem Stadion eilte. Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall bekanntgeben.

„Fußball ist nicht das Wichtigste. Wir bitten darum, dass wir keine weiteren Details benennen können, solange der Trainer kein Signal gibt“, teilte eine Sprecherin des Clubs mit. Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass der Vater des Trainers einen Herzinfarkt im Stadion erlitten habe und mit einem Notarztwagen ins Krankenhaus gefahren wurde.

Spektakuläres 4:4 gerät in den Hintergrund
Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten.

Autor: dpa/det

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