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Simon Straudi soll zu einem Klub in eine 1. Liga im Ausland oder zu einem deutschen Zweitligisten verliehen werden. © Werder Bremen

Drei Südtiroler haben einen neuen Klub, einer sucht noch

Nicht nur der Sommer neigt sich dem Ende zu, auch die Transferzeit biegt auf die Zielgerade ein. Bis zum 5. Oktober dürfen Fußballprofis noch zu einem neuen Verein wechseln. Während einige Südtiroler bereits einen neuen Klub gefunden haben, sind andere noch auf der Suche.

Der bekannteste Name auf der Transferliste der Südtiroler Profis ist Simon Straudi. Der 21-jährige Pusterer steht im Profi-Kader von Werder Bremen, wurde am Wochenende aber bei der Zweitvertretung (0:0 gegen SV Atlas/Bruder Fabian Straudi saß 90 Minuten auf der Ersatzbank) eingesetzt. Zwar war Straudi zuletzt mit der Bundesliga-Mannschaft im Trainingslager im Zillertal, seine nähere Zukunft liegt allerdings fernab von Bremen – denn für die Regionalliga ist er zu gut.


Straudis großer Pluspunkt ist seine Vielseitigkeit. Werder-Trainer Florian Kohfeld sieht ihn als offensivstarken Außenverteidiger, doch auch im Mittelfeld kann der Südtiroler auf (fast) allen Positionen eingesetzt werden. Das macht ihn zum attraktiven Ziel für viele Klubs. Im Raum steht eine Leihe in die 2. Bundesliga oder zu einem Erstligisten außerhalb von Deutschland.

Zanon geht in die Serie D
Sein neues Quartier bereits bezogen hat Simone Zanon. Der Sinicher spielte zuletzt bei den Napoli-Junioren, allerdings zog der Serie-A-Klub die Kaufoption nicht und Zanon ging zurück zum FC Südtirol. Im weißroten Dress auflaufen wird der 19-Jährige in der anstehenden Saison aber nicht. Stattdessen hat ihn der Klub zu Seregno in die Serie D verliehen.

Andrea Isufaj läuft künftig für Paganese im Kreis C der Serie C auf. © Facebook


Andrea Isufaj hat ebenfalls einen neuen Arbeitgeber. Nachdem er bei Chievo auf dem Abstellgleis gelandet war, hat der Brixner jetzt einen Zweijahresvertrag bei Paganese (Kalabrien) unterschrieben. Es ist seine zweite Station in der Serie C, nachdem für Lucchese vor zwei Jahren in 27 Spielen zweimal getroffen hatte. Isufaj wurde bei Vahrn und dem SSV Brixen ausgebildet, ehe er mit 15 Jahren den Sprung in die Jugend von Arezzo und später zu Chievo wagte.

Lorenzo Sgarbi wird künftig ebenfalls in der Serie C auflaufen. Der Bozner, zuletzt in Diensten der Primavera-Mannschaft von Napoli, wechselt zu Legnago. Damit wird der Angreifer auf den FC Südtirol treffen, denn die Venetier spielen ebenfalls in Gruppe B.

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