a Europa League

Das Team von Napoli bei letzten Vorbereitungen im Emirates-Stadion in London. © AP / Adam Davy

Napoli zu Gast in London – Eintracht heiß auf Lissabon

Das Schlagerspiel im Viertelfinale der Europa League lautet Arsenal gegen Napoli. Eintracht Frankfurt will derweil am Donnerstagabend (21 Uhr) eine weitere magische Europapokal-Nacht in Lissabon erleben.

Am Donnerstagabend steigen die Viertelfinal-Hinspiele der Europa League. Der große Schlager dabei lautet Arsenal gegen Napoli. Die Londoner haben ihr Weiterkommen in den jüngsten zwei Runden dank 3:0-Heimsiegen in den Rückspielen gesichert. Laut Papierform sind sie auch diesmal zumindest daheim favorisiert, wenngleich Napoli bei den Buchmachern als knapper Favorit für den Einzug ins Halbfinale gibt.

Die Statistik gegen italienische Teams spricht für die „Gunners“: In den jüngsten sieben Spielen gegen Serie-A-Klubs gab es sechs Siege und ein Remis, während Napoli keines der sieben Matches bei Teams der Premier League gewann (0-2-5).

Der Aufsteiger – die Rückspiele folgen am 18. April – trifft auf einen spanischen Club – Villarreal oder Valencia. Zwischen den zwei Städten liegen nur 60 Kilometer, das Duell ist eine Neuauflage des UEFA-Cup-Halbfinales von 2003/04, das Valencia für sich entschieden hatte.

Frankfurt träumt von Baku

Auf der bislang so erfolgreichen Europa-Reise will sich Eintracht Frankfurt auch von Benfica Lissabon nicht aufhalten lassen. Im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League streben die Hessen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche an, um den Traum vom Endspiel in Baku am Leben zu halten. „Alle sind unglaublich motiviert“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter vor der Partie.

Frankfurt ist in diesem Jahr noch unbesiegt und liegt als Vierter der Bundesliga auf einem Champions-League-Platz. Auf der europäischen Bühne ist der letzte DFB-Vertreter in allen zehn Saisonspielen ungeschlagen (acht Siege, zwei Remis). Zuletzt konnten die „Adler“ Inter ausschalten.

Brisanz um Luka Jovic

Für Frankfurts Jungstar Luka Jovic ist es ein besonderes Duell. Der Serbe war auf seiner ersten Auslandsstation bei Benfica in das B-Team abgeschoben worden und wurde im Sommer 2017 für nur 200.000 Euro und mit einer Kaufoption von sieben Millionen Euro an Frankfurt verliehen. Beim Hütter-Team, das die Option demnächst ziehen wird, hat der 21-Jährige seinen Marktwert auf kolportierte 80 Millionen Euro vervielfacht.

Chelsea zu Gast in Prag

Eine klare Angelegenheit, zumindest wenn es nach den Buchmachern geht, könnte das Spiel zwischen Slavia Prag und Chelsea London werden. Auch beim Hinspiel in Tschechien gilt Chelsea als haushoher Favorit. Ohnehin sind die Londoner der große Favorit auf den Turniersieg.

Europa League: Viertelfinal-Hinspiele (alle 21 Uhr)

Benfica – Eintracht Frankfurt
Arsenal – Napoli
Villareal – Valencia
Slavia Prag – Chelsea

Autor: am/apa/dpa

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