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Jubel nach dem 2:0 durch Theo Pamer Mittelfeld-Stratege Günther Fischer Die Ersatzbank bei Spielbeginn

Europeada: Südtirol zieht ins Finale ein - VIDEO

Südtirol steht bei der EM der Sprachminderheiten im Endspiel. Am Freitagnachmittag setzten sich die Weiß-Roten 4:0 gegen die kroatische Minderheit in Serbien durch.

Hannes Kröss aus der Lausitz

Coach Manfred Villgrater vertraute auch am Freitag den selben Spielern wie schon am Donnerstag im Viertelfinale gegen die Okzitanier. Im Tor stand Pietersteiner, die Abwehr bildeten Fäckl, Althuber, Rellich und Harrasser, zentral im Mittelfeld liefen Ritsch und Fischer auf, davor bildeten Hansi Mair, Pamer und Fischnaller das offensive Mittelfeld und Peter Mair war die einzige Spitze.

In der Anfangsphase der Partie taten sich die Südtiroler schwer gegen die tapfer kämpfenden Kroaten. Die Südosteuropäer waren bei Standards gefährlich und versuchten es mit Weitschüssen. Zwar hatten die Weiß-Roten die erste Chance, als Pamer nach toller Vorarbeit von Peer Mair vergab (5.), doch danach hätten die Kroaten in Führung gehen müssen. Cuhac mit dem Freistoß, Pietersteiner konnte den Ball nicht festhalten und ein Angreifer der Gelb-Roten haute das Leder darüber.

Nach einer Viertelstunde beruhigte sich die Partie und Südtirol kam nun besser in die Gänge. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hansi Mair die Riesenchance, doch sein Schuss knallte an den Pfosten (16.). Sieben Minuten später dann der erhoffte Torjubel. Danny Fäckl wurde ideal in Szene gesetzt und sein Rechtsschuss kullerte – vom Tormann nicht entscheidend abgelenkt - ins Tor (23.).


Pamer trifft nach Zuckerpass von Hansi Mair

Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann die Vorentscheidung. Toller Steilpass auf Theo Pamer, der Vukovic mit seinem „schwachen“ rechten Fuß das Nachsehen gab und zum 2:0 einnetzte (36.).

Drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit zeigte dann Peter „Magic“ Mair, was für ein begnadeter Fußballer er ist. Flanke von Fischnaller, Mair nahm das Leder mit rechts und dem Rücken zum Tor an, jonglierte den Ball, drehte sich dabei und ließ dann einen strammen Rechtsschuss folgen, bei dem Vukovic nur mit größter Mühe das 3:0 verhindern konnte.

Der dritte Treffer folgte dann aber in der zweiten Halbzeit. Eine Stunde war in Crostwitz rum, als Fischnaller den Sack endgültig zumachte. Die Kroaten bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und „Fisch“ hämmerte das Leder unhaltbar unter die Unterkante der Querlatte. Doch damit nicht genug: Drei Minuten vor Ende der Partie trug sich auch Armin Rungg in die Torschützenliste ein. 4:0 und der Finaleinzug war nun perfekt.


"Waren nicht richtig konzentriert"

„Wir haben uns auch heute in der Anfangsphase schwer getan und uns einige Fehler geleistet. Wir waren da einfach zu wenig konzentriert, was aber bei vier Spielen in sechs Tagen auch verständlich ist, denn irgendwann sind die Spieler müde. Danach wurden wir wesentlich besser, hatten das Match eigentlich immer im Griff und stehen nun im Finale. Damit sind wir nun dort, wo wir hinwollten“, sagte Coach Manfred Villgrater nach der Partie.

„Im Finale ist natürlich immer alles möglich, aber wenn wir schon so weit gekommen sind, wäre es natürlich toll, wenn wir jetzt auch noch den Titel gewinnen würden“, meinte indessen Armin Rungg, der Schütze zum 4:0.

Das Endspiel um den Titelfindet am Samstag um 13.30 Uhr im Stadion von Bautzen statt. Der Gegner der Südtiroler wird derzeit ermittelt.


Europeada Halbfinale: Südtirol – Kroaten in Serbien 4:0

Aufstellung Südtirol: Patrick Pietersteiner, Danny Fäckl, Roland Harrasser, Benni Althuber (ab 70. Brugger), Stefan Rellich, Günther Fischer, Hansjörg Mair, Martin Ritsch, Peter Mair (ab 48. Hansjörg Stockner), Hannes Fischnaller (ab 64. Armin Rungg), Theo Pamer

Ersatzbank: Christian Platter, Jakob Moriggl, Christian Rainer, Matthias Regele

Tore: 1:0 Fäckl (23.), 2:0 Pamer (36.), 3:0 Fischnaller (62.), 4:0 Armin Rungg (87.)

Autor: sportnews

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