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Fabian Menghin Der Girlaner im Trikot seines ersten Klubs in Österreich, Austria Klagenfurt Der Abwehrspieler (hier mit der Nummer "4") hat klare Vorstellungen, was seine Zukunft betrifft

Fabian Menghin: „Mein Ziel ist nach wie vor der Profifußball“

Der Girlaner Fabian Menghin verließ im letzten Sommer seine Südtiroler Heimat in Richtung Österreich, um sich dort seinen Traum als Profifußballer zu erfüllen. Rund ein Jahr später kickt der 19-Jährige immer noch nördlich des Brenners – sein Ziel hat er dabei nicht aus den Augen verloren.

Die Geschichte Menghins ist eigentlich schnell erzählt: Der technisch versierte Außenverteidiger stand in seinen Jugendjahren beim FC Südtirol unter Vertrag und war gemeinsam mit seinen gleichaltrigen Teamkollegen des 1998er-Jahrgangs zu A-Jugend-Zeiten italienweit erfolgreich. Menghin galt als ungeschliffener Rohdiamant, durfte auch die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft mitmachen – der Sprung zu den Profis blieb ihm aber verwehrt. Nach einer schwierigen Saison im Kreise der Beretti-Elf packte der Überetscher im Sommer 2016 schließlich seine Koffer und wechselte in die dritte österreichische Liga zu Austria Klagenfurt.

Von Klagenfurt zog es Menghin nach einer halben Saison zum Viertligisten Wels. Ein Schritt zurück, der aus schulischen Gründen erfolgte. Der 19-Jährige fügt aber auch hinzu: „Das Niveau in Wels war zwar etwas schlechter als in Klagenfurt, aber der Unterschied war nicht sonderlich groß.“ Ohnehin blieb Menghin nur für wenige Monate in Oberösterreich, denn vor kurzem erfolgte mit dem Transfer zum Nordtiroler Klub FC Kufstein die Rückkehr in die dritte Liga.


Die zweite Liga im Visier

Beim FC Kufstein lebte sich Menghin optimal ein. Für sein zweites Jahr in Österreich hat sich der Girlaner einiges vorgenommen: „Ich habe einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Sollte ich aber eine gute Hinrunde spielen und im Winter ein Top-Angebot erhalten, gibt es eine Klausel, die mich freistellen würde“, so der Defensivspezialist, dessen Ziel nach wie vor der Sprung in den Profifußball ist.

Um dem Ziel Profifußballer näher zu kommen, arbeitet Menghin hart. Zusätzlich zu den täglichen Übungseinheiten mit der Mannschaft absolviert er morgens im Olympiazentrum von Innsbruck ein individuelles Training, um sich weiter zu verbessern. Der Südtiroler gibt sich kämpferisch: „Ich weiß, dass im Fußball alles möglich ist. Vielleicht spiele ich mich mit einer guten Saison ins Visier des ein oder anderen Zweitligisten. Das wäre natürlich ideal.“


Rückkehr nach Südtirol nur schwer vorstellbar

Neben dem Fußball steht auch der Schulalltag ganz oben auf Menghins Tagesplan. Der 19-Jährige geht in Innsbruck zur Schule, absolviert dort die Maturaklasse. An erste Stelle setzt Menghin aber den Sport. „Ich gebe wirklich alles dafür, um meine Fußballkarriere voranzutreiben. Über etwas Anderes – beispielsweise ein Studium – habe ich deshalb eigentlich noch nicht nachgedacht. Falls es mit dem Profifußball nicht klappt, kann ich mich immer noch an einer Universität einschreiben“, so der Überetscher.

Auch eine baldige Rückkehr nach Südtirol kommt fürMenghin zunächst nicht in Frage. Im Sommer gab es zwar einige Angebote aus der heimischen Oberliga, doch der Abwehrspieler schlug allesamt aus. „Ich stand unter anderem in Kontakt mit Virtus Bozen, aber ein Wechsel nach Südtirol machte zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel Sinn. Hier in Österreich stehen meine Chancen wesentlich besser, auch wenn das Geschäft nicht einfach ist“, betont Menghin. Es sind klare Worte, die der junge Girlaner wählt – vielleicht schon bald die Worte eines Profifußballers.

Autor: sportnews

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