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Fabio Ianeselli

Fabio Ianeselli: „Haben den richtigen Weg eingeschlagen“

Am Sonntag hat’s im zehnten Anlauf endlich geklappt: Weinstraße Süd holte gegen Brixen in einem umkämpften Spiel mit 2:1 den ersten Oberliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Das soll aber nur der erste Schritt gewesen sein.

„Wir haben diesen Sieg lange und intensiv gesucht – nun hat sich die Mannschaft endlich belohnt“, merkt man Weinstraße-Süd-Trainer Fabio Ianeselli die Erleichterung nach dem ersten Dreier sichtlich an. Ein Erfolg, der wie Balsam auf der Seele des Aufsteigers wirkt: Nach dem schwierigen Saisonstart mit drei Remis und sechs Niederlagen sind die Unterlandler nun in der Liga angekommen. „So ein Sieg ist auch positiv für die Mannschaftsmoral, die in den letzten Wochen aber trotz der dürftigen Ergebnisse gut war“, so Ianeselli.

Der Übungsleiter ist sich bewusst, dass beim 2:1-Sieg gegen Brixen ein Element auf der Seite der Weinstraße war, das in den ersten Spielen gefehlt hat. „Dieses Mal war uns das Glück treu. In den ersten Spielen waren wir bis auf Ausnahme von St. Georgen, Trient und dem Bozner FC mit unseren Gegnern stets auf Augenhöhe, am Ende fehlte aber stets das Quäntchen Glück. Diese Eigenschaft kommt nicht von irgendwo her, man muss sie sich erarbeiten – deshalb bin ich froh, dass uns das gelungen ist.“


Heiße Endphase

Auf die Weinstraße Süd warten nun sehr pikante Wochen: Im November und Dezember stehen drei Duelle gegen direkte Gegner im Abstiegskampf (Eppan, Alense, St. Martin) an, zudem kommt es am 27. November zum großen Unterlandler Derby gegen Tramin. Da kann die ansonsten so kalte Jahreszeit schon mal richtig heiß werden.

Los geht’s bereits am Sonntag mit dem Duell gegen das krisengebeutelte Eppan. „Das ist für mich natürlich ein besonderes Spiel, da ich die Überetscher lange Zeit trainiert habe“, so Ianeselli, der aber trotzdem nur ein Ziel vor Augen hat: „Wir wollen die drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Gegen Brixen haben wir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dieser Trend soll nun fortgesetzt werden. Dann haben wir auch gute Chancen, nach dem 30. Spieltag oberhalb des gefürchteten Strichs zu stehen.“



SN/td


Autor: sportnews

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