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Michael Cia bestritt in der Hinrunde 16 Spiele (3 Tore) für Como Dietmar Pfeifer stimmt das Transfergeschehen nachdänklich

FC Südtirol: Entscheidung im Fall Cia naht - Suche nach Alternativen

Italienische Medien haben den Transferdeal von Michael Cia am Mittwochmorgen als perfekt gemeldet, im Vereinssitz des FC Südtirol weiß man davon allerdings nichts. Vielmehr sieht sich der Klub nach Alternativen für den 24-jährigen Montaner um.

Der Transfer von Michael Cia von Como zum FC Südtirol ist weiter festgefahren. Das Problem ist nicht der Drittligisten aus der Lombardei, der sich liebend gerne um das Gehalt von Cia erleichtern möchte, sondern vielmehr dessen Stammverein Albinoleffen. Dieser ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereit, den Offensivspieler nochmal zu verleihen. Stattdessen fordert der ehemalige Serie-B-Klub rund 180.000 Euro für die Hälfte der Transferrechte.

"Wir sindbereit, fürCia Geld auf den Tisch zu legen. Allerdings lassen wir uns auf solch astronomischen Summen nicht ein, zumal wir im Sommer nochmal für die restliche Hälfte der Transferrechte bezahlen müssten oder riskieren würden, den Spieler wieder abgeben zu müssen", erklärt Geschäftsführer Dietmar Pfeifer die Situation.


Mit Turchetta ist man sich einig

Doch die Zeit drängt, denn der Transfermarkt schließt am Donnerstagabend. Deshalb sondiert der FC Südtirol den Markt nachAlternativen für den Offensivbereich. Dabei ist man beiCesena fündig geworden. Der Zweitligistsucht nämlich nach einem Abnehmer für den 21-jährigen Gianluca Turchetta und wäre sogar bereit, sich bei den Gehaltszahlungen für den Außenstürmer zu beteiligen. Eine Vertragsabschluss ist nur deshalb noch nicht zustande gekommen, weil FCS-Sportdirektor Luca Piazzi gleichzeitig mit Sorrento um ein Leihgeschäft von Andrea Schenetti verhandelt. Hier gibt es allerdings noch große finanzielle Differenzen.

Autor: sportnews