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Der FCS steht am Gardasee gehörig unter Druck (Pattis)

FC Südtirol muss heute eine Charakterprobe ablegen

Nach fünf sieglosen Spielen wollen die Weiß-Roten auswärts gegen Tabellennachbar Feralpisalò endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden – nicht zuletzt, um ihren Trainer Claudio Rastelli aus der Schusslinie zu nehmen.

„Wir sind in einer ganz heiklen Phase. Jetzt gilt es die Ärmel hochzukrämpeln und sich selbst aus dieser Lage zu befreien”, so Kapitän Hannes Kiem, der versucht, seine Mitspieler wachzurütteln. Nach dem enttäuschenden Remis zuhause gegen Albinoleffe müssen sie unbedingt eine Reaktion zeigen, auch weil ein erneuter Ausrutscher gegen Feralpisalò in der Tabelle schwer wiegen würde. Der Klub vom Gardasee liegt mit einem Punkt Vorsprung unmittelbar vor dem FCS. Das Duell am heutigen Sonntag (Beginn: 14.30 Uhr) hat also richtungsweisenden Charakter – für beide Teams.


Zwei Monate auswärts sieglos

Der FC Südtirol macht gegen Feralpisalò Jagd auf den ersten Auswärtssieg seit dem 10. September. Damals gewann die Rastelli-Elf in Venedig mit 1:0. Es war dies zeitgleich auch der der bislang einzige Saisonsieg in der Ferne. Die Aufgabe in Salò scheint durchaus lösbar, zumal die Lombarden zuletzt zwei Mal in Folge sieglos blieben. Allerdings sind Feralpisalò-Spieler zuhause eine Macht: 12 ihrer insgesamt 14 Punkte holten sie vor heimischem Publikum. Beide Teams trafen bereits am 8. Oktober im Pokal aufeinander. Damals zog der FCS auswärts mit 0:2 den Kürzeren.

Wiederholt sich die Niederlage am Gardasee, so dürfte der Trainerstuhl von Claudio Rastelli gehörig ins Wanken geraten. Er muss dringend Punkte liefern, um die Kritik der vergangenen Wochen verstummen zu lassen. Beim Gastspiel bei seinem Ex-Klub kann der römische Trainer auf sämtliche Kaderspieler zurückgreifen. Im Abwehrzentrum wird er erneut auf Kiem und Tagliani setzen, auf den Außenverteidigerpositionen hingegen auf Martin und Mladen. Im Mittelfeld sollen Bertoni, Furlan und Branca die Fäden ziehen, während im Angriff einzig Fischnaller gesetzt ist. Um die weiteren zwei freien Plätze kämpfen Cia, Campo, Marras und Lendric.



Autor: sportnews

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