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Florian Pohl (links), Führungsspieler des SSV Naturns (Foto: ssvnaturns.it)

Florian Pohl: „Wir haben zu viele Punkte liegen lassen“

Acht Punkte hat der SSV Naturns in den ersten acht Partien der Oberliga-Meisterschaft gesammelt. „Zu wenig“, wie Verteidiger Florian Pohl auf der Webseite des Vinschger Vereins in einem Interview erklärte.

„Wenn man sich den Saisonverlauf anschaut, dann können wir nicht zufrieden sein. Zu oft haben wir eine Führung leichtfertig verschenkt und somit zu viele Punkte liegen lassen“, sagte der Verteidiger, der heuer seine zweite Saison beim SSV Naturns spielt, in einem Interview mit der vereinseigenen Presseabteilung.

Gegen Eppan, in Albiano, bei Bozen 96 und in Mori hatte der SSV Naturns geführt, am Ende schaute für die Vinschger aber lediglich ein Zähler heraus. „Leider konnten wir die Führung nie über die Zeit retten. Wenn man das eindeutig bessere Team ist, wie zum Beispiel gegen Albiano und Bozen 96, dann tut es natürlich doppelt weh, wenn man ‚nur‘ mit einem Punkt vom Platz geht“, so Pohl.


Interessante Wochen stehen bevor

Der Defensivspezialist fordert nun von seiner Mannschaft, dass sie Moral zeige und das Glück erzwinge. „In den vergangenen Spielen sind wir erst nach einer, bzw. zwei Roten Karten oder eben einem Gegentor aufgewacht und haben dann erst guten Fußball gezeigt. Wenn wir von der ersten Minute an konzentriert agieren, bin ich überzeugt, dass wir jeden Gegner schlagen können“, erklärte Pohl vor dem Match gegen Tramin, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Nach dem Spiel gegen die Unterlandler stehen für den SSV Naturns zwei Wochen mit Spielen gegen Weinstraße Süd (Pokalhalbfinale am Mittwoch, 24.10.), Levico Terme (Meisterschaft am Sonntag, 28.10., auswärts), St. Martin (Meisterschaft am 31.10., zu Hause) und Brixen (Meisterschaft am 4.11., auswärts) auf dem Programm. „Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen. Gegen wen wir spielen ist nebensächlich. In dieser Saison wird es kein leichtes Spiel geben. Die Liga ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen. Wir müssen unsere Stärken mehr ausnutzen und die Schwächen minimieren, dan werden wir auch Spiele gewinnen“, so Florian Pohl abschließend.

Autor: sportnews