
Michael Olise und Harry Kane sollen Bayern München ins Finale führen. © ANSA / RONALD WITTEK
Bayern oder PSG? Gigantenduell ums Königsklassenfinale
Der FC Bayern München kann am Mittwoch (21 Uhr) erstmals seit 2020 wieder ins Finale der Champions League einziehen. Dafür muss der deutsche Fußball-Meister in der heimischen Arena Titelverteidiger Paris Saint-Germain besiegen.
06. Mai 2026
Von: dpa
Bayern-Coach Vincent Kompany verblüffte 30 Stunden vor dem Showdown mit Paris Saint-Germain um das ersehnte Champions-League-Finale. Erhöhter Puls? Totale Anspannung? Nichts da. „Bei mir überwiegt die innerliche Ruhe. Ich versuche, die Emotionen vom Spiel nicht zu früh eine Rolle spielen zu lassen“, berichtete der Bayern-Coach. Und er verriet: „Ich überlege schon, was der letzte Satz sein kann, um die Mannschaft nochmal zu motivieren.“
Ring frei, Runde zwei. Alle Fußball-Liebhaber warten gebannt auf den ultimativen Schlagabtausch der beiden Vollgas-Teams im Halbfinal-Rückspiel an diesem Mittwoch (21.00 Uhr). „Jetzt geht's los. Jetzt ist Crunchtime angesagt. Es ist ein großes Spiel. Wir sind alle sehr heiß auf das Spiel und bereit, alles zu geben“, verkündete Jonathan Tah.
„Alle in Rot“ für einen „Wahnsinnsmoment“
Das verschworene Münchner Meister-Ensemble will Titelverteidiger PSG mit aller Macht von Europas Thron stürzen. Auch mit Hilfe der Fans in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena. Diese sollen – wie schon beim irren 4:3 im Viertelfinale gegen Real Madrid – wieder der zwölfte Mann sein. „Alle in Rot“, lautet der Dresscode. Passend dazu laufen auch Kane und Co. erstmals im knallroten, neuen Heimtrikot der kommenden Saison auf.Ousmane Dembele & Co. wollen den Titel verteidigen. © ANSA / MOHAMMED BADRA
„Wir stehen hier am Ende der Saison. Und wir haben schon so viele Wahnsinnsmomente erlebt. Gemeinsam mit den Fans wollen wir diesen Abend unvergesslich machen“, sagte Kompany. Runde eins ging beim 5:4-Spektakel vor einer Woche in Frankreich an PSG mit Erfolgscoach Luis Enrique. Nun kommt es im Finale vor dem Finale am 30. Mai in Budapest in einer brodelnden und in Rot getauchten Allianz Arena zur Entscheidung. In 90 Minuten? Nach 120 Minuten? Oder sogar erst in einem dramatischen Elfmeterschießen?
Angriff ist die beste Verteidigung
Jeder wünscht sich ein weiteres mitreißendes, intensives, temporeiches Duell zweier Kollektive, deren DNA auf einem kompromisslosen Offensivstil basiert. Der neue Trainerstar Kompany und der hochdekorierte Champions-League-Sieger Enrique werden kaum zurückweichen und ihre Philosophie verraten.Vincent Kompany setzt auf Offensivfußball. © ANSA / ANNA SZILAGYI
„Wer sollte einen Schritt zurück machen?“, fragte Kompany. „Wir nützen die Mittel, die wir haben. Mehr ist es nicht. Das Einzige ist, dass dieser Fußball die Überzeugung ist, dass er zur Mannschaft passt und dass wir so gewinnen. Ich möchte gerne zu null spielen. Aber was nicht passieren darf, ist, dass wir etwas verlieren, was uns stark macht.“ Enrique würde es nicht anders ausdrücken. Für PSG ist die Münchner Arena zudem ein Ort des Glücks: 2025 überrollten die Franzosen mit ihrer Offensiv-Power im Endspiel Inter Mailand mit 5:0.
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