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Real Madrid gelang in Rom ein unglaubliches Comeback. © ANSA / ETTORE FERRARI

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Real Madrid gelang in Rom ein unglaubliches Comeback. © ANSA / ETTORE FERRARI

Innerhalb von 7 Minuten: Romas Drama gegen Real

Die AS Roma legte heuer einen hervorragenden Saisonstart in der Serie A hin. Am Mittwochabend haben die Römer nun auch bei ihrem Champions-League-Comeback nach sechs Jahren im heimischen Olimpico Real Madrid an den Rand einer Niederlage gebracht, ehe es am Ende ein unglaubliches Drama gab.

Angeführt von Doppeltorschütze Donyell Malen verlor die Roma zuhause gegen Real Madrid nach einer Zwei-Tore-Führung noch mit 3:4. Bis zur 83. Minute hatte die Roma noch mit 3:1 geführt, ehe der Truppe von Gian Piero Gasperini am Ende völlig die Puste ausging. Innerhalb von sieben Minuten erzielte Real drei Tore und drehte die Partie völlig auf den Kopf.


Der ehemalige Atalanta-Kapitän Marten de Roon brachte die Roma nach 20 Minuten mit einem Weitschuss in Führung, ehe Reals Kylian Mbappé nur fünf Minuten später mit einem abgefälschten Weitschuss den Ausgleichstreffer erzielte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte dann die große Malen-Show. Der Niederländer erzielte jeweils freistehend im Strafraum innerhalb von sechs Minuten zwei Tore und brachte die Roma mit 3:1 in Führung.

Hier war noch alles gut: Donyell Malen brachte die Roma mit 3:1 in Führung. © ANSA / ETTORE FERRARI

Hier war noch alles gut: Donyell Malen brachte die Roma mit 3:1 in Führung. © ANSA / ETTORE FERRARI


Als alles nach einem sicheren Roma-Sieg aussah, erzielte Real-Joker Espi nach 83 Minuten den unangekündigten Anschlusstreffer. Jeweils nach einer Ecke trafen dann noch der ebenfalls eingewechselte Endrick und ausgerechnet Antonio Rüdiger. Der deutsche Verteidiger spielte in der Vergangenheit für die Roma und versetzte seine ehemaligen Fans ins Tal der Tränen. Auch José Mourinho durfte bei seiner Rückkehr nach Rom jubeln.

Auch Como und Dortmund verlieren

Auch Borussia Dortmund ist beim Favoritenschreck FK Bodø/Glimt gestrauchelt und hat in der Champions League im Norden Norwegens wertvolle Punkte liegengelassen. Beim 0:1 (0:0) wachte das Team von Trainer Niko Kovac zu spät auf. Auch dürfte der BVB-Coach, der am Tag zuvor seinen Vertrag bis 2029 verlängert hatte, seine Personalentscheidungen im Nachhinein bereut haben. Die personellen Korrekturen kamen nach Fredrik Sjövolds Siegtreffer (52. Minute) zu spät.

Auch Dortmund (in schwarz) musste sich Favoritenschreck  Bodo/Glimt geschlagen geben. © APA/afp / TERJE PEDERSEN

Auch Dortmund (in schwarz) musste sich Favoritenschreck Bodo/Glimt geschlagen geben. © APA/afp / TERJE PEDERSEN


Como hat das erste Auswärtsspiel seiner Champions-League-Geschichte verloren. Die Truppe von Cesc Fabregas wartet wettbewerbsübergreifend seit drei Spielen auf einen Sieg. Im legendären De-Kuip-Stadion in Rotterdam verlor Como gegen Feyenoord mit 2:3. Die gewohnte Leichtigkeit geht Como derzeit ab. Auch der junge Argentinier Nico Paz, der in der argentinischen Heimat allmählich in die Messi-Rolle schlüpfen soll, bleibt derzeit hinter den Erwartungen. Hinzu kam die Verletzung von Torschütze Assane Diao, der nach 23 Minuten das Feld verlassen musste.

Liverpool crasht die LASK-Party

Der LASK ist im ersten Champions-League-Heimspiel der Klubgeschichte von einer Überraschung gegen Liverpool weit entfernt geblieben. Der sechsfache Bewerbssieger siegte in der Linzer Arena klar 6:3 (3:0). Ein Doppelschlag durch Ronald Araujo und Bradley Barcola in der 22. und 24. Minute brachte den Favoriten auf Kurs. Barcola schoss noch zwei weitere Tore (37., 66.). Für den LASK traf Robert Ljubicic (63.) zum 1:4, Florian Flecker (74., 78.) betrieb am Ende Resultatskosmetik.

Der große FC Liverpool ließ LASK Linz keine Chance. © ANSA / MARTIN DIVISEK

Der große FC Liverpool ließ LASK Linz keine Chance. © ANSA / MARTIN DIVISEK


Für Liverpool trafen auch Jeremie Frimpong (51.) und Lewis Koumas (72.). Der LASK hatte ein Heimspiel im höchsten Europacup-Bewerb zuletzt im September 1965 bestritten. Die unter Andoni Iraola in der Premier League bisher unter den Erwartungen agierenden Reds liefen ohne ihre Offensivstars Alexander Isak und Cody Gakpo sowie den ebenfalls verletzten Antreiber Dominik Szoboszlai auf. Geschont wurden Kapitän Virgil van Dijk und Vizeweltmeister Alexis Mac Allister.

Champions League: Die Spiele vom Mittwoch

Feyenoord Rotterdam – Como 3:2
0:1 Diao (18.), 1:1 Zechiel (20.), 2:1 Hadj (52.), 3:1 Eigentor Sanchez (81.), 3:2 Douvikas (93.)

LASK – Liverpool 3:6
0:1 Araujo (22.), 0:2 Barcola (24.), 0:3 Barcola (37.), 0:4 Frimpong (51.), 1:4 Ljubicic (63.), 1:5 Barcola (66.), 1:6 Koumas (72.), 2:6 Flecker (74.), 3:6 Flecker (77.)

AS Roma – Real Madrid 3:4
1:0 De Roon (20.), 1:1 Mbappe (25.), 2:1 Malen (51.), 3:1 Malen (57.), 3:2 Espi (84.), 3:3 Endrick (85.), 3:4 Rüdiger (90.)

Manchester City – Paris Saint-Germain 2:4
0:1 Doue (13.), 0:2 Dembele (15.), 0:3 Vitinha (32.), 1:3 Haaland (53.), 1:4 Akliouche (62.), 2:4 Haaland (75.)

Aston Villa – Fenerbahçe 6:0
1:0 Manzambi (12.), 2:0 Jackson (31.), 3:0 Jackson (39.), 4:0 Barkley (68.), 5:0 Barkley (72.), 6:0 Abraham (90.)

Shakhtar Donetsk – AEK Athen 3:1
0:1 Majer (28.), 1:1 Pedrinho (34./Elfmeter), 2:1 Brignoli (80./Eigentor), 3:1 Medoza (86.)

Bodø/Glimt – Borussia Dortmund 1:0
1:0 Sjovold (52.)

Real Betis – FC Porto 3:2
1:0 Ezzalzouli (47.), 1:1 Veiga (54.), 1:2 Samu (61.), 2:2 Hernandez (74.), 3:2 Isco (84.)

Slovan Bratislava – VfB Stuttgart 0:3
0:1 Undav (29.), 0:2 Cruz (65./Eigentor), 0:3 Demirovic (90.)

SPGUVTVP
1. Paris St. Germain220010:36
2. Aston Villa22009:26
2. FC Barcelona22009:26
4. VfB Stuttgart22006:16
5. FC Liverpool22008:46
6. Sporting Lissabon22005:16
7. FC Arsenal22004:06
8. Betis Sevilla22006:46
8. Real Madrid22006:46
10. Bayern München21108:34
11. Schachtar Donezk21104:24
12. Como21016:43
13. Manchester Utd.21014:23
14. Villarreal CF21015:43
15. Atlético Madrid21013:23
16. Club Brügge21016:63
17. Manchester City21014:43
18. Bor. Dortmund21013:33
19. RC Lens21013:43
20. AEK Athen21012:33
21. RB Leipzig21012:43
21. Sabah FC21012:43
23. Feyenoord21014:73
24. FK Bodø/Glimt21011:53
25. Roma20114:51
26. PSV Eindhoven20111:21
27. Viking FK20114:61
28. Fenerbahçe20111:71
29. Inter20024:60
30. FC Porto20022:50
30. Slavia Prag20022:50
32. Napoli20021:40
33. LASK20023:70
34. OSC Lille20022:60
35. Galatasaray20022:70
36. Slovan Bratislava20021:90

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