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Inter (rechts mit Alessandro Bastoni) ist gegen Bodö/Glimt aus der Champions League ausgeschieden. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

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Inter (rechts mit Alessandro Bastoni) ist gegen Bodö/Glimt aus der Champions League ausgeschieden. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Der Tag nach der Blamage bringt Kritik und Häme

Kläglich gescheitert gegen den Außenseiter aus Norwegen: Inter Mailand ist nur ein dreiviertel Jahr nach dem Einzug ins Endspiel ausgerechnet gegen Bodö/Glimt in den Playoffs sensationell gescheitert.

„Die Champions League endet mit einer Blamage“, titelte die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport. „Sie waren besser als wir“, gab Italiens Nationalspieler Nicolo Barella zu. Mit 1:2 im heimischen San Siro und 1:3 in Norwegen war das Aus für Inter sogar ziemlich deutlich. „Sie haben ihre Aufgabe erfüllt“, erkannte auch Deutschlands Nationalspieler Yann Bisseck an.


Der könnte für den italienischen Fußball weitere herbe Rückschläge bringen. Neben Inter steht auch Atalanta (0:2 bei Borussia Dortmund) und Juventus (2:5 bei Galatasaray) in den Playoffs vor dem Aus. Meister Napoli konnte sich nicht mal für die K.o-Runde qualifizieren. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass keine Mannschaft aus der stolzen Serie A im Achtelfinale der Königsklasse stehen wird.

Norwegen als Italiens Fußball-Albtraum

Auch in der WM-Qualifikation war Norwegen mit zwei klaren Erfolgen dem Weltmeister von 2006 überlegen. Die Squadra Azzurra muss in die Playoffs, während Erling Haaland und Co. ihren Startplatz sicher haben. „Mamma mia! Jetzt haben Italiener Albträume von Norwegen“, jubelte die norwegische Zeitung Aftenposten nach dem nächsten Coup am Dienstagabend.
Die Norweger ließen sich nach dem Achtelfinal-Einzug gebührend feiern. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Die Norweger ließen sich nach dem Achtelfinal-Einzug gebührend feiern. © APA/afp / PIERO CRUCIATTI

Ganz anders dagegen die Situation bei Bodö/Glimt. Erstmals steht die Mannschaft aus dem Norden Norwegens im Achtelfinale und darf sich auf Manchester City oder Sporting in der Runde der besten 16 freuen. Die Auslosung findet am Freitag (12.00 Uhr) in Nyon statt.

Völlig aus dem Nichts kommt der sensationelle Lauf der Norweger nicht. In der Ligaphase der Champions League setzte die Mannschaft von Trainer Kjetil Knutsen gerade in der Schlussphase die Highlights. In Dortmund holte das Team ein verdientes 2:2, danach gelang mit zwei furiosen Auftritten gegen Manchester City (3:1) und bei Atlético Madrid (2:1) der Sprung in die Playoffs. Die eindrucksvolle Bilanz: Fünf Spiele gegen europäische Top-Teams, vier Erfolge und ein Unentschieden.

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