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St. Petersburg wird nicht Austragungsort des Champions-League-Endspiels sein. © ANSA / ANATOLY MALTSEV

Paris statt St. Petersburg: UEFA reagiert auf Krieg in der Ukraine

Die UEFA hat die erwartete Konsequenz gezogen. Das Endspiel der Champions League findet wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht in St. Petersburg statt.

Mit der Verlegung des Champions-League-Finals von St. Petersburg nach Paris hat die UEFA die erwartete schnelle Reaktion auf den russischen Militärangriff auf die Ukraine gezeigt.


In einer kurzen Pressemitteilung verkündete die Europäische Fußball-Union am Freitag den Beschluss ihres Exekutivkomitees nach einer am Vortag einberufenen Krisensitzung. Statt in der riesigen WM-Arena von St. Petersburg, der Heimatstadt von Russlands Präsidenten Wladimir Putin, wird das Finale der Königsklasse nun am 28. Mai (21Uhr) im Stade de France vor den Toren der französischen Hauptstadt stattfinden.

Blick auf die FIFA: Was passiert mit den WM-Playoffs?
Wie mit dem russischen Staatskonzern Gazprom als großem Champions-League-Sponsor und Geldgeber der EM 2024 in Deutschland umgegangen werden soll, verkündete die UEFA noch nicht. Dafür entschied das UEFA-Gremium, dass russische und ukrainische Clubs in den laufenden Europacup-Wettbewerben ihre Heimspiele auf neutralem Boden ausrichten müssen. Dies gelte auch für die Nationalmannschaften der beiden Länder in der Nations League ab diesem Sommer.

Das Stade de France aus der Vogelperspektive. © APA/afp / ROBERT GRAHN

Die im März anstehenden Playoffs in der Qualifikation für die WM in Katar dagegen sind FIFA-Wettbewerbe und im Zuständigkeitsbereich des Weltverbandes, der am Donnerstag nach einer Sitzung mit Präsident Gianni Infantino noch keine Konsequenzen folgen ließ. Russland und die Ukraine spielen in ihren Vierer-Gruppen noch um je ein WM-Ticket. Ein direktes Duell ist aber ausgeschlossen.

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