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Die Gazprom Arena soll Schauplatz des Endspiels der Champions League sein. © APA/AFP / OLGA MALTSEVA

Verliert St. Petersburg das Champions-League-Finale?

Angesichts der Anerkennung der ostukrainischen Separatistengebiete durch Russland werden Forderungen nach einer Verlegung des Champions-League-Finales (28. Mai) aus der russischen Großstadt St. Petersburg laut.

Die Europäische Fußball-Union UEFA teilte am Dienstag mit, es gebe „derzeit keine Pläne, den Austragungsort zu ändern“. Die Situation werde genau beobachtet. Vor allem von der britischen Insel gab es harsche Töne. Der britische Außenpolitiker Tom Tugendhat kritisierte die UEFA scharf.


„Das ist eine beschämende Entscheidung. Die UEFA sollte einer gewalttätigen Diktatur nicht Deckung bieten“, twitterte der konservative Politiker am Dienstag. Stunden später brachte sich auch Premierminister Boris Johnson in die Debatte ein. „Ich halte es für unvorstellbar, dass große internationale Fußballturniere in Russland stattfinden können, nach (...) dem Einmarsch in einen souveränen Staat“, sagte Johnson.

Wembley als Ersatzstadion?
The Sun brachte schon das Wembley-Stadion als Ersatzschauplatz für das Finale ins Gespräch. Die Chancen für die Londoner Arena würden deutlich steigen, schrieb das Boulevardblatt, wenn zwei englische Teams das Finale erreichen. Derzeit sind noch Manchester City, Chelsea, Liverpool und Manchester United im Wettbewerb.

Betis und Zenit treffen am Donnerstag in Sevilla aufeinander. © ANSA / ANATOLY MALTSEV

Mit Blick auf internationale Spiele des russischen Meisters Zenit St. Petersburg teilte die UEFA mit, sie sei in engem Kontakt mit den betroffenen nationalen Verbänden und Vereinen. „Derzeit ist vorgesehen, dass alle Spiele wie geplant stattfinden“, hieß es. Zenit trifft am Donnerstag im Europa-League-Rückspiel in Spanien auf Betis.

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