a Conference League

Jubel bei der Roma: Die Italiener gehe als Premierensieger der Conference League in die Geschichte ein. © APA/afp / OZAN KOSE

Mourinho und Zaniolo schreiben Fußball-Geschichte

Die AS Roma wird in die Fußball-Geschichtsbücher eingehen: Als erster Klub haben die Italiener die Conference League gewonnen. In Tirana war Nicolò Zaniolo entscheidend, während Josè Mourinho einen Rekord aufstellte.

Mourinho hat die AS Roma zum ersten Triumph im Europacup seit 51 Jahren geführt und als erster Trainer die Titel in den drei aktuellen europäischen Fußball-Klubwettbewerben gewonnen. Im Premieren-Finale der neu geschaffenen Conference League zitterte sich die Roma am Mittwochabend in Tirana zu einem 1:0 gegen Feyenoord. Zaniolo entschied knapp 22.000 Zuschauern mit seinem Treffer in der 32. Minute das erst in der zweiten Halbzeit spannende Endspiel.


Startrainer Mourinho wahrte damit seine makellose Finalbilanz. Nach den Triumphen mit dem FC Porto im UEFA-Cup 2003 und in der Champions League 2004, mit Inter Mailand in der Königsklasse 2010 und mit Manchester United in der Europa League 2017 gewann er sein fünftes Europacup-Endspiel.

Nicolò Zaniolo erzielte das einzige Tor des Spiels. © APA/afp / GENT SHKULLAKU

Angetrieben von tausenden Fans hatten die Römer in Tirana in Hälfte eins mehr vom Spiel. Mit typischer Mourinho-Taktik setzte der Sechste der Serie A auf Kontrolle aus einer gesicherten Defensive. Weil Feyenoord offensiv auch nur wenig zustande brachte, verlief die erste Hälfte lange ereignislos. Mit der ersten gelungenen Offensiv-Aktion ging die Roma dann in Führung. Rotterdams Gernot Trauner unterschätzte Gianluca Mancinis hohes Zuspiel, der lauernde Zaniolo schob überlegt ein.
Zweimal Pfosten für Feyenoord
Wie verwandelt kam Feyenoord aus der Kabine. Zunächst landete ein Abwehrversuch von Mancini nach einer Ecke der Niederländer am eigenen Pfosten, dann parierte Roms Keeper Rui Patricio den Nachschuss von Guus Til (47.). Drei Minuten später lenkte der Schlussmann den strammen Schuss von Tyrell Malacia gerade noch an die Latte. Nur mit Mühe und Glück überstand Mourinhos Team diese Phase, selten konnten die Römer für Entlastung sorgen. Doch Feyenoord nutzte seine Gelegenheiten zum Ausgleich nicht und stand am Ende mit leeren Händen da.

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