
Nico Schlotterbeck muss das persönliche WM-Aus verkraften. © APA / ALEXANDER HASSENSTEIN
Bittere Diagnose: WM-Schock für Deutschland
Die deutsche Nationalmannschaft muss die restliche Weltmeisterschaft ohne Leistungsträger Nico Schlotterbeck auskommen.
22. Juni 2026
Von: dpa
Bitteres WM-Aus für Nico Schlotterbeck: Der 26-Jährige von Borussia Dortmund hat sich nach dpa-Informationen beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen und kann beim Turnier in Nordamerika nicht mehr für die Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz kommen. Dem Abwehrspieler droht nun eine Pause von rund zwei Monaten. Zuerst hatten „Bild“ und Sky über die Diagnose berichtet.
Nach der Muskelverletzung von Lennart Karl muss Bundestrainer Julian Nagelsmann damit schon den zweiten Turnierausfall verkraften. Da die FIFA-Frist abgelaufen ist, kann er jetzt aber keinen Spieler mehr nachnominieren. Der Weltverband erlaubt nach der ersten Partie jedes Teams nur noch eine neue Berufung von Torhütern ins Aufgebot.
Rüdiger jetzt im Fokus
Die Verletzung von Schlotterbeck in seinem 29. Länderspiel ist bitter für Nagelsmann. Der BVB-Verteidiger ist wichtig für den Spielaufbau aus der Abwehr heraus und war als einziger Linksfuß unter den Innenverteidigern Stammkraft. Nach dem frühen Ausscheiden 2022 endet auch die zweite WM-Teilnahme für Schlotterbeck mit einer bitteren Enttäuschung.Antonio Rüdiger steht nun im Fokus. © APA / ALEXANDER HASSENSTEIN
Durch die Verletzung rückt nun Antonio Rüdiger wieder in den Fokus und sehr wahrscheinlich auch in die Startformation für das abschließende Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr) in East Rutherford. Der 33-Jährige, der zuletzt hinter Schlotterbeck und Jonathan Tah zurückstehen musste, war in Toronto zur Halbzeit für den Dortmunder eingewechselt worden. Weitere Innenverteidiger im Aufgebot sind Schlotterbecks BVB-Kollege Waldemar Anton und Malick Thiaw.
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