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Die spanische Nationalmannschaft der Frauen rebelliert gegen das Trainerteam. © Pablo García/RFEF

Chaos in Spanien: 15 Nationalspielerinnen zurückgetreten

Bei der Frauenfußball-Nationalmannschaft von Spanien hat es eine Flut an Rücktritten gegeben. 15 Spielerinnen forderten die Entlassung von Cheftrainer Jorge Vilda und wollen aus Protest nicht mehr für ihr Land spielen.

Am Donnerstag sind beim spanischen Fußballverband RFEF insgesamt 15 E-Mails eingetrudelt, die allesamt den gleichen Wortlaut hatten. Die Spielerinnen forderten darin die Entlassung von Vilda und erklärten, dass sie die aktuelle Situation ihre „emotionalen Zustände“ und die „Gesundheit“ schädigen würde. So lange diese Umstände nicht gelöst seien, würden sie nicht mehr Spanien spielen.


Der Verband reagierte bestürzt über die Forderungen der Spielerinnen und kündigte an, dem Druck auf keinen Fall stattgeben zu werden. Es sei den Fußballerinnen „nicht gestattet, die Weiterbeschäftigung des Nationaltrainers und seines Trainerstabs infrage zu stellen“, teilte der Verband mit. Solche Entscheidungen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich von Fußballspielerinnen, so die RFEF weiter. Der Verband kündigte an, dass die beteiligten Spielerinnen mit Konsequenzen zu rechnen haben. Im Raum steht eine Sperre von bis zu 5 Jahren.

Weltfußballerin Alexia Putellas will auch künftig noch für Spanien spielen. © ANSA / FRANCK FIFE

Weltfußballerin Alexia Putellas gehört offenbar nicht zu jenen Spielerinnen, die aus der Nationalmannschaft zurückgetreten sind. Das Team soll unterdessen mit jungen Talenten aufgefüllt werden.

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