
Christian Zawieschitzky, 19-jähriger Tormann aus Kufstein, hat ÖFB-Geschichte geschrieben. © APA / GEORG HOCHMUTH
Der Nordtiroler Zawieschitzkys und sein historisches ÖFB-Debüt
Christian Zawieschitzky hat am Sonntag ein kleines Stück österreichische Fußball-Geschichte geschrieben.
28. September 2026

Von:
Christian Staffler
Der 19-Jährige aus Kufstein avancierte beim 3:1 in der Nations League gegen den Kosovo zum jüngsten Tormann-Debütanten im ÖFB-Team seit Walter Zeman 1945 – und war ziemlich überrascht, als er nach der Partie davon erfuhr. „Das ist schon etwas Gutes. Irgendwas bedeutet es mir schon. Aber irgendwie bringt es mich jetzt auch nicht weiter, glaube ich“, sagte der Salzburg-Goalie.
Deutlich größere Freude als der historische Aspekt seines ersten Länderspiels löste der Gedanke an das eben Erlebte aus. Vor 47.000 Fans die Feuertaufe zu absolvieren, sei „brutal“ und „sehr speziell“ gewesen. „Ein bisschen Gänsehaut habe ich schon bekommen“, gestand Zawieschitzky.
Der Nordtiroler wurde am Vortag von Teamchef Ralf Rangnick über seinen Einsatz informiert. „Ich war sehr überrascht“, erzählte der Teenager. Etwas Nervosität habe er aber nur beim Aufwärmen verspürt. „Einfach Kopf ausschalten und durchziehen“, habe seine Devise gelautet, meinte der Keeper nach dem Schlusspfiff. „Das Gegentor nervt mich, aber im Großen und Ganzen war das Spiel, das ich gemacht habe, ganz okay. Und von der Mannschaft war es sensationell.“
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