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Valentina Bergamaschi erzielt den ersten italienischen Treffer bei der Europameisterschaft. © ANSA / PETER POWELL

Die Chance auf ein Weiterkommen lebt

Italien holt bei der Frauenfußball-Europameisterschaft den ersten Zähler. Nachdem die Azzurre im Auftaktspiel gegen Frankreich regelrecht überrollt wurden, zeigten sie gegen Island eine weitgehend gute Leistung, mussten sich am Ende aber mit einem mageren Unentschieden zufrieden geben.

Der Endstand im zweiten Gruppenspiel zwischen Italien und Island lautete 1:1. Island ging durch ein Tor von Karólína Lea Vilhjálmsdóttir bereits nach drei Minuten in Führung. Italien war sichtlich geschockt vom frühen Gegentreffer und tat sich in der ersten Hälfte schwer ihr Spiel aufzuziehen.


Nach dem Seitenwechsel spielten die Italienerinnen nun deutlich besser und bestimmten das Spielgeschehen. In der 62. Minute sorgte Valentina Bergamaschi mit einem strammen Schuss aus neun Meter für den Ausgleich. Italien war fortan das dominante Team auf dem Platz und drängte Island weit in die eigene Hälfte zurück. In der 82. Spielminute verhinderte der Pfosten den italienischen Siegestreffer. Die Isländerinnen verteidigten aufopferungsvoll und konnten selbst durch vereinzelte Gegenstöße gefährlich werden.

Italien muss um ein Weiterkommen zittern
So blieb es nach 90. Minuten beim gerechten 1:1 Unentschieden: Island war in Halbzeit eins besser, Italien in Halbzeit zwei, wenn auch spielerisch und individuell überlegen. Durch die Punkteteilung rückt Island auf Rang zwei der Gruppe D vor und hat nun zwei Punkte auf dem Konto. Italien bewahrt durch den Punktgewinn die Chance für ein mögliches Weiterkommen. Dafür müsste Frankreich die restlichen Spiele gegen Belgien und Island gewinnen und Italien im letzten Spiel Belgien besiegen.

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