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Freddy Rincón im Duell mit dem aktuellen Atletico Madrid Trainer Diego Simeone. © APA/afp / MARCELO SALINAS

Ex-Spieler von Real Madrid verstorben

Der ehemalige kolumbianische Fußball-Nationalkapitän Freddy Rincón ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Er spielte unter anderem bei Real Madrid und in Neapel.

Sein Tod sei ein großer Verlust nicht nur für seine Familie und Freunde, sondern auch für den Sport des südamerikanischen Landes, schrieb der kolumbianische Fußballverband FCF am Mittwochabend. Auch der Weltverband FIFA und die südamerikanische Konföderation Conmebol drückten auf Twitter ihr Bedauern über den Tod Rincóns aus.


Der dreifache WM-Teilnehmer Rincón, der in Bezug auf seinen Geburtsort und seine Statur in seiner Heimat als „Koloss von Buenaventura“ verehrt wurde, war am Montag bei einem Unfall im Süden der Stadt Cali verletzt und in eine Klinik gebracht worden. Trotz aller Bemühungen der Ärzte sei der 55-Jährige am Mittwoch verstorben, teilte die Klinik nun mit. Der Wagen, in dem Rincón saß, war mit einem Bus zusammengestoßen. Die Conmebol würdigte ihn als „großartigen Spieler und Idol des kolumbianischen Fußballs“.

Rincón gehörte mit Carlos Valderrama und Faustino Asprilla zu der Generation herausragender Spieler, die sich mit Kolumbien dreimal hintereinander – 1990, 1994 und 1998 – für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Dank Rincóns berühmten Treffer gegen Deutschland kam Kolumbien 1990 bei der WM weiter. Im Clubfußball spielte Rincón unter anderem für América de Cali, Palmeiras São Paulo und den SC Corinthians, den SSC Neapel und Real Madrid.

Schlagwörter: Fussball international

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