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Musste sein revolutionäres Vorhaben verteidigen: Gianni Infantino. © ANSA / Miguel Gutierrez

FIFA kontert Kritik an neuem WM-Modus

Die Überlegungen für Fußball-Weltmeisterschaften alle zwei Jahre haben FIFA-Präsident Gianni Infantino auf einem olympischen Gipfel Kritik eingebracht. Der Chef des Weltverbandes musste sich gegen mehrere Vorwürfe wehren.

Wie das Internationale Olympische Komitee als Veranstalter am Samstag mitteilte, verteidigte sich der Chef des Fußball-Weltverbandes demnach gegen die Vorwürfe, weder das IOC noch Nationale Olympische Komitees oder internationale Fachverbände seien bisher über die Pläne informiert oder in sie einbezogen worden.


Infantino habe darauf verwiesen, dass es bei den Überlegungen nicht nur um eine WM alle zwei statt bisher vier Jahre gehe und bezog sich damit auf die Neuordnung des internationalen Spielkalenders. Zudem seien bisher nur vorläufige Ergebnisse präsentiert worden, die in der FIFA noch diskutiert würden. Der Schweizer habe bei dem weitgehend online abgehaltenen Treffen unter Vorsitz von IOC-Präsident Thomas Bach angeboten, die olympische Bewegung in die Diskussionen einzubeziehen.

Einen Kompromiss gibt es bereits
Das FIFA-Council hatte im Oktober beschlossen, dass am 20. Dezember ein globaler Gipfel mit Beratungen zur Reform des internationalen Spielkalenders stattfinden soll. Eine Abstimmung über eine mögliche WM-Reform noch in diesem Jahr ist daher kaum noch möglich. Im Raum steht auch ein Kompromiss mit der Einführung einer weltweiten Nations League als neuem Wettbewerb.

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