
Gennaro Gattuso bei der Pressekonferenz in Coverciano. © ANSA / CLAUDIO GIOVANNINI
Gattuso erklärt: Warum Bergamo und nicht im San Siro
Italiens Fußball stehen richtungsweisende Tage bevor. Am Donnerstag trifft die Squadra Azzurra im WM-Playoff auf Nordirland. Das Spiel findet in Bergamo statt und nicht in einer der großen italienischen Arenen. Warum das so ist, hat Cheftrainer Gennaro Gattuso erklärt.
24. März 2026
Von: cst
In der New Balance Arena in Bergamo findet am Donnerstagabend (20.45 Uhr) das Playoff-Spiel zwischen Italien und Nordirland statt. Nur knapp 25.000 Besucher passen in das Stadion von Atalanta. Dabei hätte die wichtige Partie auch im San Siro, vor 80.000 Fans, über die Bühne gehen können. Warum das nicht so ist, erklärte Nationaltrainer Gennaro Gattuso auf der Pressekonferenz der FIGC in Coverciano.
„Mailand ist geteilt. Es gibt Inter- und Milan-Fans, das ist ein Risiko für die Nationalmannschaft. Bei Fehlern könnte es sofort Pfiffe gegen einige Spieler geben“, erklärte Gattuso, warum das San Siro bei der Auswahl des Playoff-Standorts nicht berücksichtigt wurde. Der „commissario tecnico“ hat die Wahl getroffen und sie fiel auf Bergamo. „Mein erstes Spiel als Nationaltrainer fand in Bergamo statt und ich habe mich dort wohl gefühlt. Ich hoffe, ich habe mich nicht getäuscht“, so Gattuso.
Mehrere Spieler drohen auszufallen
Vor dem wichtigen Match gegen die Nordiren zittert Italien weiterhin um einige Leistungsträger. Alessandro Bastoni ist angeschlagen. Der italienische Abwehrchef arbeite fleißig an seinem Zustand, ob es sich für Donnerstag ausgeht ist aber offen.Gattuso (2.v.r.) mit seinem Trainerstab in Coverciano. © ANSA / CLAUDIO GIOVANNINI
„Bastoni zeigt eine große Verantwortung. Er arbeitet in Coverciano hart daran, dass er fit wird“, so Gattuso. Der Linksfuß laboriert an Leistenproblemen, genauso wie Gianluca Scamacca. Der Atalanta-Stürmer droht in jedem Fall auszufallen. Sandro Tonali arbeitet individuell, sollte aber rechtzeitig fit werden. Dasselbe gilt für Roma-Verteidiger Gianluca Mancini. Riccardo Calafiori konnte dagegen Entwarnung geben. „Er hat leichte Schmerzen, wird aber dabei sein“, so Gattuso.Profil bearbeiten
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