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Galt als Zugpferd der Bewegung: Megan Rapinoe. © ANSA / IAN LANGSDON / STF

Historischer Erfolg für die US-Fußballerinnen

Die US-Fußballerinnen sind viermal Olympiasieger und Weltmeister. Die Männer verblassen dagegen, bekamen aber viel mehr Geld. Das wollten sich Superstar Rapinoe & Co nicht länger gefallen lassen. Und nun werden sie für ihren jahrelangen Kampf belohnt.

Angeführt von Starspielerin Megan Rapinoe haben die Fußballerinnen der USA im Kampf um Gleichstellung einen historischen Sieg errungen. Nach jahrelangem Rechtsstreit erhalten die Fußballerinnen künftig vom US-Verband die gleiche Bezahlung wie die Männer. Laut Vergleich wird der US Soccer den Spielerinnen 22 Millionen US-Dollar zahlen, zudem werden weitere zwei Millionen US-Dollar in einen Fonds fließen, der den Frauen- und Mädchenfußball unterstützt sowie die Spielerinnen nach ihrer Karriere fördert.


Neben dem Schließen der Einnahmelücke zwischen Spielerinnen und Spielern werden auch Turnierprämien, zum Beispiel für die WM, angeglichen. Auch das war ein großes Ziel der Frauen.

Mehr Erfolg, weniger Prämien
Die US-Fußballerinnen sind viel erfolgreicher als die Männer, holten bisher viermal Olympia-Gold und vier WM-Titel. Sie wurden aber deutlich schlechter bezahlt. Im März 2019 reichten sie deshalb eine Sammelklage gegen den Verband wegen Diskriminierung ein. Sie wollten die Prämien erstreiten, die sie bekommen hätten, wenn sie nach dem Tarif der Männer entlohnt worden wären. Die US-Fußballerinnen verlangten eine Rückvergütung von 67 Millionen US-Dollar.

Alex Morgan setzte sich ebenso für gleiche Bezahlung ein. © APA/afp / JEAN-PHILIPPE KSIAZEK

Der Verband rechtfertigte sein Vorgehen damals unter anderem mit den unterschiedlich hohen Prämien, die durch den Weltverband FIFA gezahlt werden. Ein Angebot, dass der Verband bei von ihm selbst verantworteten Partien die Frauen wie die Männer bezahlt, lehnten die Spielerinnen ab. Sie wollten auch bei Weltmeisterschaften und anderen Turnieren die gleiche Vergütung. Jetzt kam die Einigung.

„Dies ist ein solch monumentaler Schritt nach vorne, um sich wertgeschätzt und respektiert zu fühlen“, sagte Nationalspielerin Alex Morgan. „Ich sehe dies nicht nur als Sieg für unser Team oder den Frauensport, sondern für Frauen im Allgemeinen. Es ist ein Tag, auf den wir alle wirklich stolz sind.“

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