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Gabriele Gravina ist nicht mehr FIGC-Präsident. © ANSA / CESARE ABBATE / Z55

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Gabriele Gravina ist nicht mehr FIGC-Präsident. © ANSA / CESARE ABBATE / Z55

Italiens Fußball versinkt im Chaos: Präsident ist weg

Nach dem dritten WM-Quali-Desaster in Serie scheint im italienischen Fußball kein Stein auf dem anderen zu bleiben. Verbandspräsident Gabriele Gravina ist am Donnerstag zurückgetreten, Nationaltrainer Gennaro Gattuso dürfte demnächst folgen.

Während sich Italiens Nationalspieler nach und nach auf den Sozialen Medien zum Ausscheiden im WM-Playoff gegen Bosnien & Herzegowina äußern, haben beim Fußballverband FIGC die Umwälzungen begonnen. Am Donnerstag trafen in Rom sämtliche Institutionen, von der Serie A bis zu den Amateuren, aufeinander. Das Ergebnis der Verbandssitzung: Gabriele Gravina hat seinen Rücktritt als FIGC-Präsident erklärt.


Ganz überraschend kommt der Schritt nicht, stand Gravina nach dem WM-Aus doch massiv in der Kritik. Bereits 2022 hatte er die Nicht-Qualifikation zu verantworten, blieb damals aber im Amt. Dieses Mal war der Druck – auch von politischer Seite – wohl zu hoch. Ein neuer FIGC-Präsident soll am 22. Juni gewählt werden.

Gattuso vor dem Aus als Nationaltrainer

Noch nicht bestätigt, aber wohl ebenso fix, ist der Rücktritt von Gennaro Gattuso als Nationaltrainer Italiens. Nach zehn Monaten Amtszeit endet die Ära Gattuso mit einer Niederlage in Zenica. Gerüchte um mögliche Nachfolger kursieren bereits. Antonio Conte soll der Wunschkandidat sein, auch eine Rückkehr von Roberto Mancini (er war der Trainer vor vier Jahren, als Italien gegen Nordmazedonien die Segel streichen musste) steht im Raum.
Gianluigi Buffon, Rino Gattuso und Gabriele Gravina im Juni 2025: Jetzt sind wohl alle drei wieder Geschichte. © ANSA / FABIO FRUSTACI / Z23

Gianluigi Buffon, Rino Gattuso und Gabriele Gravina im Juni 2025: Jetzt sind wohl alle drei wieder Geschichte. © ANSA / FABIO FRUSTACI / Z23

Bereits zurückgetreten ist Gianluigi Buffon. Der Teammanager der Azzurri wird noch bis Juni im Amt bleiben, seinen auslaufenden Vertrag aber nicht verlängern.

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