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Andrea Pirlo soll Italiens Fußball in eine bessere Ära führen. © APA/afp / ALBERTO LINGRIA

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Andrea Pirlo soll Italiens Fußball in eine bessere Ära führen. © APA/afp / ALBERTO LINGRIA

Jetzt also doch: Pirlo wird Italiens Nationaltrainer

Der 2006er-Weltmeister Andrea Pirlo wird nach Medienberichten neuer Nationaltrainer in Italien. Der 47-Jährige werde, nach der Absage von Pep Guardiola, die Nachfolge seines einstigen Mitspielers Gennaro Gattuso antreten.

Nach der Absage von Wunschkandidat Pep Guardiola seien sich Pirlo und der Fußballverband FIGC schnell einig geworden, berichtet die Gazzetta dello Sport. Offiziell gibt es noch keine Bestätigung, allerdings könnte Pirlo schon am Wochenende – oder am Dienstag beim FIGC-Kongress – vorgestellt werden.


Der 116-fache Nationalspieler – einer der wichtigsten Leistungsträger beim Titelgewinn der Italiener 2006 in Deutschland – soll den Berichten zufolge einen Vier-Jahres-Vertrag mit dem Ziel WM 2030 bekommen. La Repubblica berichtet von einem Jahresgehalt über 1,5 Millionen Euro plus Erfolgsprämien. Derzeit steht Pirlo noch beim United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag.

Als Vereinstrainer mit mäßigem Erfolg

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere mit Stationen bei Brescia, Milan oder Juventus arbeitete Pirlo als Trainer unter anderem bei Juve und bei Sampdoria, wenn auch mit mäßigem Erfolg. In den vergangenen Tagen hatte es bereits mehrere Gespräche mit Italiens Verbandschef Giovanni Malagò und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini gegeben.
Im Oktober 2023 war Andrea Pirlo noch im Drususstadion als Gegner des FC Südtirol (rechts: Pierpaolo Bisoli) zu Gast. © Leo Holzknecht / Luca Ognibene

Im Oktober 2023 war Andrea Pirlo noch im Drususstadion als Gegner des FC Südtirol (rechts: Pierpaolo Bisoli) zu Gast. © Leo Holzknecht / Luca Ognibene

Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Wunschkandidat Guardiola den Italienern abgesagt hatte. Der Katalane, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City auf Vereinsebene viele Titel sammelte, informierte den Verband darüber, dass er nicht zur Verfügung stehe. Die Gazzetta dello Sport zitierte den 55 Jahre alten Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“

Als weiterer Kandidat auf den Chefposten des italienischen Fußballs war Roberto Mancini im Gespräch, der bereits von 2018 bis 2023 Coach der Squadra Azzurra war. 2021 führte er sie zur Europameisterschaft. Allerdings leidet Mancinis Ruf bis heute darunter, dass er sich 2023 nach Saudi-Arabien verabschiedete. Mit Antonio Conte wurde – laut eigener Aussage bei DAZN – nicht gesprochen. Auch er hat bereits eine Ära als „commissario tecnico“ hinter sich.

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