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Brasilien feierte einen spektakulären Last-Minute-Sieg. © APA / LARS BARON

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Brasilien feierte einen spektakulären Last-Minute-Sieg. © APA / LARS BARON

Last-Minute-Sieg: Brasilien entgeht WM-Schmach

Gabriel Martinelli hat Rekordweltmeister Brasilien vor dem schmachvollen Aus schon in der ersten K.-o.-Runde dieser Fußball-WM bewahrt.

Der 25-Jährige traf im Sechzehntelfinale gegen Japan in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Endstand. In den vergangenen gut drei Jahrzehnten hatte Brasilien immer mindestens das Viertelfinale erreicht.


Vor dem Arsenal-Profi hatte Casemiro (56. Minute) in Houston nach einer deutlichen Leistungssteigerung zum Ausgleich getroffen. Der fünfmalige Weltmeister trifft nun am Sonntag auf den Sieger der Partie Norwegen gegen die Elfenbeinküste. Japan tritt dagegen wieder einmal vorzeitig die Heimreise an. Der Mainzer Bundesliga-Profi Kaishu Sano (29.) hatte Japan zunächst in Führung gebracht und vom erstmaligen Einzug in ein zweites K.-o.-Spiel bei einer WM träumen lassen.

Brasilien wartet auf ersten WM-Titel seit 2002

Über die Favoritenrolle war vor der Partie viel geschrieben worden – Rekordweltmeister klingt nach mehr, als Brasilien momentan zu leisten vermag. Der letzte Titelgewinn liegt bereits 24 Jahre zurück, und von der damaligen Überlegenheit ist die Seleção weit entfernt. Die Abhängigkeit von ihrem eigenwilligen Offensivspieler Vinícius Júnior war den Brasilianern auch in der Gruppenphase anzumerken.

Gabriel Martinelli erzielte das Goldtor für Brasilien. © ANSA / SAM WASSON

Gabriel Martinelli erzielte das Goldtor für Brasilien. © ANSA / SAM WASSON


Japan hatte sich dagegen in den vergangenen Jahren den Ruf erarbeitet, als unbequemer und taktisch disziplinierter Gegner besser zu sein als in der allgemeinen Wahrnehmung. Der frühere Bundestrainer Hansi Flick kann davon nach dem 1:2 bei der WM 2022 in Katar, das letztlich das schmachvolle deutsche Ausscheiden einleitete, ein Liedchen singen.

Gegen Brasilien träumte Japan lange Zeit von der Sensation, dann machte der Rekord-Weltmeister aber doch noch alles klar. Martinelli wurde in der letzten Minute der Nachspielzeit im Strafraum freigespielt und blieb eiskalt.



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