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Nationaltrainer Rino Gattuso wird seine Azzurri nach vorne peitschen. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA / Z81

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Nationaltrainer Rino Gattuso wird seine Azzurri nach vorne peitschen. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA / Z81

Liefern statt zweifeln: Italiens klare Mission

Heute Abend steht für Italien alles auf dem Spiel: Im Playoff-Finale der WM-Qualifikation trifft die Squadra Azzurra auswärts auf Bosnien-Herzegowina – und nur ein Sieg sichert das Ticket zur Endrunde 2026.

Für Italien wird es jetzt ernst: Im Stadion Bilino Polje in Zenica geht es gegen Bosnien-Herzegowina um den entscheidenden Schritt Richtung WM. Anstoß ist um 20.45 Uhr (im SportNews-Liveticker).


Der Spielort bringt dabei eine besondere Note mit: Das kompakte Bilino Polje, mit rund 13.600 Plätzen, gilt als stimmungsvoll und unangenehm für Gäste – ein Faktor, den Italien unbedingt kontrollieren muss. Allerdings ein Fakt den Azzurri in die Karten: Wegen einer UEFA-Strafe ist die Zuschauerkapazität auf 8.800 Plätze reduziert, 800 Tickets gehen an Gästefans. Die sonst hitzige Atmosphäre fällt gedämpfter aus, ganz verstummen wird das Stadion aber nicht.

Nach dem Sieg über Nordirland müssen Moise Kean und Co. auch Bosnien biegen. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

Nach dem Sieg über Nordirland müssen Moise Kean und Co. auch Bosnien biegen. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI


Sportlich ist die Ausgangslage klar. Italien geht als Favorit ins Spiel, doch die Erinnerungen an verpasste Turniere und zuletzt wechselhafte Leistungen sorgen für spürbaren Druck. Die Mannschaft will das Spiel kontrollieren, Ballbesitzphasen dominieren und über ihre Qualität im Mittelfeld Chancen kreieren. Entscheidend wird sein, ob die Azzurri diesmal ihre Möglichkeiten konsequent nutzen.

Schalke-Stürmer Edin Dzeko will mit Bosnien zur WM. © ANSA / AMER KAJMOVIC

Schalke-Stürmer Edin Dzeko will mit Bosnien zur WM. © ANSA / AMER KAJMOVIC


Bosnien dürfte tief stehen und auf Konter setzen, gerade darin liegt die größte Gefahr. Italien muss geduldig bleiben, ohne die defensive Ordnung zu verlieren – ein Balanceakt, der in solchen Spielen oft den Unterschied macht.

Am Ende ist es ein Spiel mit klarer Botschaft: Italien hat die Qualität, die Partie zu entscheiden. Doch heute zählt keine Theorie mehr – nur das Ergebnis. Kein Zweifeln, nur liefern.

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