
Er ist der neue Fußballchef Italiens: Giovanni Malagò, bisheriger CONI-Präsident. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE
Neuer Präsident: Malagò übernimmt Italiens Fußballverband
Italiens Fußballverband steht vor einer neuen Ära. Giovanni Malagò wurde am Montag mit übereinstimmender Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt.
22. Juni 2026
Von: cst
13 Jahre lang war Giovanni Malagò, ein 67-jähriger Unternehmer aus Rom, der höchste Funktionär des italienischen Olympischen Komitees CONI. Jetzt folgt für Malagò eine neue Ära. Am Montag wurde er mit über 68 Prozent zum neuen FICG-Präsidenten gewählt. Malagò übernimmt das Amt von Gabriele Gravina, der nach dem WM-Playoff-Debakel gegen Bosnien & Herzegowina zurücktreten musste.
„Alle kann ich nichts erreichen. Zusammen können wir Großes schaffen“, waren Malagòs erste Worte als neuer Fußball-Chef Italiens. Die Aufgabenliste ist von Tag 1 an ziemlich lang: ein neuer Nationaltrainer, Strukturreformen im italienischen Fußball und die EM 2032. „Ein Wettkampf im Wettkampf“, blickt Malagò auf das Turnier voraus, das Italien zusammen mit der Türkei austragen wird. Zuletzt hakte es an den fünf italienischen Stadien, in denen während der Euro gespielt werden soll. Die UEFA äußerte sich kritisch, dass Italien in sechs Jahren fünf EM-taugliche Stadien haben wird. Malagò meint dazu: „Wir müssen uns so schnell wie möglich auf die fünf Spielorte einigen.“
68,58 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für Malagò als neuen FIGC-Präsidenten ab. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE
Die erste Amtshandlung des neuen Präsidenten, der sich gegen LND-Chef Giancarlo Abete durchgesetzt hat, wird die Benennung des neuen Nationaltrainers sein. Nach dem Aus von Gennaro Gattuso hat interimsmäßig der U21-Nationaltrainer Silvio Baldini übernommen und mit einer Mischung aus U19- und U21-Spielern beide Testspiele im Juni gewonnen.
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